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Häufig gestellte Fragen sind hier aufgeführt, um diese schnell, unkompliziert und vorallem außerhalb unserer Geschäftszeiten beantworten zu können. Ihre Frage ist dennoch nicht beantwortet? Dann rufen Sie uns gerne an.

Verpackungsgesetz

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)


Hier müssen alle in den Verkehr gebrachten Verpackungsmengen gemeldet werden, die Zentrale Stelle wird von der Rechts- und Fachaufsicht des Umweltbundesamtes, Bundesrechnungshof überwacht.

Die Zentrale Stelle wurde als Stiftung von folgenden Verbänden gegründet:

  • Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.

  • Handelsverband Deutschland – HDE – e.V.

  • Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

  • Markenverband e.V.




Duale Systeme


Die dualen Systeme oder auch System genannt, sind die Unternehmen (Systembetreiber) welche eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde zum Betrieb eines Systems zur Rücknahme von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen erhalten hat.

Wir arbeiten mit dem Systembetreiber Reclay Systems GmbH zusammen. Die dualen Systeme werden von der Zentralen Stelle überwacht. Die Zentrale Stelle hat auf der Webseite eine Liste mit allen in Deutschland zugelassenen dualen Systemen mit Ansprechpartnern veröffentlicht unter Information & Orientierung → Hilfe & Erklärung → Service. Stand 1.04.19 sind acht (duale) Systeme bei der ZSVR zugelassen und gelistet. Die dualen Systeme sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die die Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen in Deutschland organisieren.Die dualen Systeme stehen im Wettbewerb zueinander, die Preise sind Marktpreise und müssen dort abgefragt werden.




Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen


Eine systembeteiligungspflichtige Verpackung ist eine Verkaufs- und/oder eine Umverpackung, die durch einen Hersteller gewerbsmäßig abgegeben wurde und typischerweise bei privaten Endverbrauchern (private Haushalte oder diesen vergleichbare Anfallstellen) als Abfall anfällt.




Lizenzieren


„Lizenzieren“ bedeutet m Sinne des VerpackG, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.




Hersteller im Sinne des VerpackG


Hersteller eines Produktes ist in der Regel der Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit verpflichtet, sich zu registrieren, sofern er gewerbsmäßig tätig wird. Hat dieser Hersteller aber seinen Sitz im Ausland, so kann auch der inländische Importeur als Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit als Hersteller gelten.




Erstinvehrkerbringer


Wer erstmals in Deutschland eine mit Ware befüllte systembeteiligungspflichtige Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt, gilt als Erstinverkehrbringer im Sinne des Verpackungsgesetzes.




Verkaufs- und Transportverpackung


Verkaufsverpackungen, auch bekannt als Umverpackung oder Versandverpackungen, fallen üblicherweise in privaten Haushalten und somit beim Endverbraucher oder gleichgestellten Anfallstellen als Abfall an. Im Gegensatz dazu steht die Transportverpackung. Diese fällt typischerweise nicht beim Endverbraucher an, sondern im Handel.

Wichtig für die Lizenzierung ist hierbei, wo die Verpackung typischerweise als Abfall anfällt. Verbleibt sie überwiegend im Handel, so ist sie als Transportverpackung einzustufen und somit nicht lizenzierungspflichtig. Fällt sie überwiegend als Verkaufsverpackung beim privaten Endverbraucher an, ist sie lizenzierungspflichtig.




Winzer und Imker


Müssen sich auch Winzer und Imker an einem dualen System beteiligen?

Ja, als Winzer produzieren Sie Wein und füllen diesen in Flaschen ab. Flaschen gelten als Verkaufsverpackungen im Sinne des Verpackungsgesetzes. Deshalb müssen Sie diese auch über ein duales System lizenzieren. Verpacken Sie die Flaschen außerdem in Kartons und versenden diese direkt an den Endverbraucher, so müssen Sie auch die Versandkartons lizenzieren.

Wird der Wein allerdings direkt von einem Großhändler abgeholt und dieser verpackt ihn dann in Kartons und versendet ihn an private Endverbraucher, dann müssen Sie nur Ihre Flaschen lizenzieren. Für den Versandkarton steht in diesem Fall der Großhändler in der Pflicht.

Das gleiche gilt für gewerbliche Imker, die ihren Honig in Gläser abfüllen und ihn zum Beispiel über einen Onlineshop vertreiben. Die Gläser sind Verkaufsverpackungen, die über ein duales System lizenziert werden müssen. Werden für den Versand zudem Versandkartons genutzt, müssen auch diese lizenziert werden.




Lizenzierungskosten steuerlich geltend machen


Ja, bei den Lizenzierungskosten handelt es sich um dauernde und wiederkehrende Zahlungen, die sofort als Betriebsausgaben gewinnmindert anzusetzen sind. D.h. diese Aufwendungen sind als Betriebsausgaben (steuerlich) abziehbar.




Entsorgung in der Praxis mit SUSA Solutions


Nein, die Firma SUSA Solutions GmbH ist kein Entsorgungsunternehmen, sondern bietet den Service mit seinem Partner Reclay Systems GmbH in Köln bundesweit an. Reclay Systems ist Betreiber eines zugelassenen dualen Systems, das flächendeckend in Deutschland den Haushaltungen und vergleichbaren Anfallstellen Sammelbehälter (Gelbe Säcke, Gelbe Tonnen, Papiertonnen, etc.) zur Verfügung stellt. Die Haushalte werfen die gebrauchten Verpackungen in diese Behältnisse. Reclay Systems oder deren Partner holen die Behältnisse regelmäßig ab und verwerten und recyceln die Verpackungen gemäß den gesetzlichen Vorschriften.





​​Alle hier aufgeführten Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen ermittelt. Eine Gewähr für deren Richtigkeit kann trotz sorgfältiger Recherche nicht übernommen werden. Diese Informationsseite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll kurz und präzise über das Wesentliche informieren.

 
 

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) Lucid

Was ist der Lizenzierungszeitraum bei SUSA Solutions?


Der Lizenzierungszeitraum beträgt immer ein Kalenderjahr.




Warum kann ich nicht direkt einen Vertrag online abschließen?


Jeder Kunde ist mit seinen Verpackungsmengen und Hintergrund einmalig und erhält bei uns ein individuelles Angebot. Sie können gerne eine Vereinbarung im Downloadcenter laden und da bereits Ihre Daten eintragen, wir ergänzen dann die Preise und schicken es Ihnen zur Unterschrift zurück.




Wie sehen die Kündigungsbedingungen aus?


Der Vertrag muss 3 Monate zum Jahresende gekündigt werden, die Kündigung muss schriftlich per E-Mail oder auf dem Postweg erfolgen.




Wann erhalte ich meine Rechnung?


Sobald wir Ihre Vereinbarung erhalten haben, schicken wir Ihnen per Post die Rechnung mit Ihren Vertragsunterlagen und einem Lizenzierungszertifikat. Die Abrechnung erfolgt immer pro Kalenderjahr. Anschließend erhalten sie eine Bestätigung, dass Sie sich dem dualen System angeschlossen haben.




Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?


Sie können den Rechnungsbetrag nach Eingang der Rechnung auf unser Geschäftskonto überweisen oder Sie erteilen uns eine SEPA-Basislastschrift und wir ziehen den Rechnungsbetrag ganz bequem von Ihrem Konto ein. In beiden Fällen erhalten Sie dazugehörige Rechnung auf dem Postweg.




Ich habe mehr Verpackungsmenge in den Verkehr gebracht, als ich ursprünglich berechnet und lizenziert habe. Was kann und muss ich tun?


Wenn Sie Ihre Verpackungsmenge unterjährig anpassen oder sich sonstige relevante Angaben ändern (z. B. Angaben zum Unternehmen wie Name, Steuernummer, Kontaktdaten), müssen Sie diese Anpassungen zeitnah sowohl bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister LUCID eintragen, als auch uns mitteilen (gerne per E-Mail).




Die Verpackungsmengen zum Vorjahr haben sich geändert. Wie muss ich vorgehen?


Sofern Ist- oder Planmengenmeldungen nachträglich erhöht werden sollen, kann dies über die Funktion Nachtragsmengenmeldungen im Verpackungsregister LUCID erfolgen und gleichzeitig müssen diese Änderungen schriftlich der SUSA-Solutions mitgeteilt werden.

ACHTUNG!

Es sind grundsätzlich nur Nachträge, also Erhöhungen, bereits gemeldeter Mengen möglich. Es ist leider nicht möglich, nachträglich Jahresplan- oder Ist-Mengenmeldungen zu reduzieren! Die Funktion Abzugsmengenmeldung bezieht sich ausschließlich auf die in § 7 Abs. 3 VerpackG beschriebenen Möglichkeiten des Abzugs von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen aufgrund von Beschädigung oder anderweitiger Unverkäuflichkeit.




Ist die Lizenzierung bei SUSA Solutions rechtsicher?


Ja, Sie haben Ihre Verpackungen bei SUSA 100% rechtskonform und gemäß den Vorgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister lizenziert.




Ist die Bündelung von Beteiligungsmengen durch einen beauftragten

Dritten zulässig?


Ja, es gilt jedoch: ein beauftragter Dritter muss dem System die Herstellerdaten, inklusive der jeweiligen Registrierungsnummer, mit jeweils konkreten Mengen je Hersteller melden. Ferner muss der Systembetreiber jedem Verpflichteten unverzüglich rückbestätigen, für welche Menge pro Materialart eine Systembeteiligung vorgenommen wurde. Diese gesetzlichen Vorgaben verändern die Tätigkeit von Dritten/Maklern gegenüber der Situation nach der Verpackungsverordnung.





Verpackungen – Arten, Materialien und Mengen

Was ist der Lizenzierungszeitraum bei SUSA Solutions?


Der Lizenzierungszeitraum beträgt immer ein Kalenderjahr.




Warum kann ich nicht direkt einen Vertrag online abschließen?


Jeder Kunde ist mit seinen Verpackungsmengen und Hintergrund einmalig und erhält bei uns ein individuelles Angebot. Sie können gerne eine Vereinbarung im Downloadcenter laden und da bereits Ihre Daten eintragen, wir ergänzen dann die Preise und schicken es Ihnen zur Unterschrift zurück.




Wie sehen die Kündigungsbedingungen aus?


Der Vertrag muss 3 Monate zum Jahresende gekündigt werden, die Kündigung muss schriftlich per E-Mail oder auf dem Postweg erfolgen.




Wann erhalte ich meine Rechnung?


Sobald wir Ihre Vereinbarung erhalten haben, schicken wir Ihnen per Post die Rechnung mit Ihren Vertragsunterlagen und einem Lizenzierungszertifikat. Die Abrechnung erfolgt immer pro Kalenderjahr. Anschließend erhalten sie eine Bestätigung, dass Sie sich dem dualen System angeschlossen haben.




Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?


Sie können den Rechnungsbetrag nach Eingang der Rechnung auf unser Geschäftskonto überweisen oder Sie erteilen uns eine SEPA-Basislastschrift und wir ziehen den Rechnungsbetrag ganz bequem von Ihrem Konto ein. In beiden Fällen erhalten Sie dazugehörige Rechnung auf dem Postweg.




Ich habe mehr Verpackungsmenge in den Verkehr gebracht, als ich ursprünglich berechnet und lizenziert habe. Was kann und muss ich tun?


Wenn Sie Ihre Verpackungsmenge unterjährig anpassen oder sich sonstige relevante Angaben ändern (z. B. Angaben zum Unternehmen wie Name, Steuernummer, Kontaktdaten), müssen Sie diese Anpassungen zeitnah sowohl bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister LUCID eintragen, als auch uns mitteilen (gerne per E-Mail).




Die Verpackungsmengen zum Vorjahr haben sich geändert. Wie muss ich vorgehen?


Sofern Ist- oder Planmengenmeldungen nachträglich erhöht werden sollen, kann dies über die Funktion Nachtragsmengenmeldungen im Verpackungsregister LUCID erfolgen und gleichzeitig müssen diese Änderungen schriftlich der SUSA-Solutions mitgeteilt werden.

ACHTUNG!

Es sind grundsätzlich nur Nachträge, also Erhöhungen, bereits gemeldeter Mengen möglich. Es ist leider nicht möglich, nachträglich Jahresplan- oder Ist-Mengenmeldungen zu reduzieren! Die Funktion Abzugsmengenmeldung bezieht sich ausschließlich auf die in § 7 Abs. 3 VerpackG beschriebenen Möglichkeiten des Abzugs von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen aufgrund von Beschädigung oder anderweitiger Unverkäuflichkeit.




Ist die Lizenzierung bei SUSA Solutions rechtsicher?


Ja, Sie haben Ihre Verpackungen bei SUSA 100% rechtskonform und gemäß den Vorgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister lizenziert.




Ist die Bündelung von Beteiligungsmengen durch einen beauftragten

Dritten zulässig?


Ja, es gilt jedoch: ein beauftragter Dritter muss dem System die Herstellerdaten, inklusive der jeweiligen Registrierungsnummer, mit jeweils konkreten Mengen je Hersteller melden. Ferner muss der Systembetreiber jedem Verpflichteten unverzüglich rückbestätigen, für welche Menge pro Materialart eine Systembeteiligung vorgenommen wurde. Diese gesetzlichen Vorgaben verändern die Tätigkeit von Dritten/Maklern gegenüber der Situation nach der Verpackungsverordnung.





 

Datenmeldung § 20 VerpackG

Wer ist verpflichtet zu einer Datenmeldung an die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)?


Das Verpackungsgesetz (VerpackG) enthält zwei Adressatenkreise, die zu Datenmeldungen zu den systembeteiligungspflichtigen Verpackungen an die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) verpflichtet sind. Dabei handelt es sich um: Hersteller bzw. Erstinverkehrbringer von mit Ware befüllten Verpackungen, die zu Datenmeldungen gemäß
§ 10 VerpackG verpflichtet sind und Systeme, die Datenmeldungen nach gemäß
§ 20 VerpackG abgeben müssen.




Wann muss eine Meldung erfolgen?


Art und Intervalle der Meldungen orientieren sich an den Prozessen der Systeme, an denen sich der Hersteller beteiligt hat. Die Häufigkeit der Ist-Mengenmeldungen basiert in der Regel auf kaufmännischen Faktoren.




Was bedeutet eine initiale Planmengenmeldung?


Mit der initialen Planmengenmeldung gibt der Hersteller eine Mengenschätzung für ein Folgejahr ab. ACHTUNG: Die Initiale Planmengenmeldung dient ausschließlich der Abgabe der Mengenschätzungen für das Folgejahr. Sofern Sie sich unterjährig registrieren, muss die erste Meldung für das laufende Kalenderjahr über die Unterjährige Mengenmeldung erfolgen.




Was bedeutet eine unterjährige Mengenmeldung?


Bei der unterjährigen Mengenmeldung werden Ist-Mengen der auf den deutschen Markt gebrachten Verpackungsmaterialien deklariert. Weiterhin kann auch die ursprüngliche Planmengenmeldung unterjährig korrigiert werden.




Wann muss eine Jahresabschlussmengenmeldung (JAM) erfolgen?


Nach dem Ende eines Kalenderjahres muss eine Jahresabschlussmeldung abgegeben werden. Sofern eine bereits abgegebene Jahresabschlussmeldung (nach oben) angepasst werden muss, kann dies im Rahmen einer Nachtragsmengenmeldung erfolgen.




An wen muss ich die Mengen melden?


Beachten Sie unbedingt die Unverzüglichkeit Ihrer Mengenmeldungen: Sobald eine Meldung an SUSA Solutions übermittelt wird, muss diese umgehend auch parallel ans Verpackungsregister LUCID erfolgen. Diese Meldung darf nur durch Mitarbeiter des Herstellers erfolgen, also nicht durch Dritte wie Susa Solutions. Auf diese Weise soll eine Kontrollmöglichkeit für die dorthin übermittelten Daten geschaffen werden.




Nachtragsmengenmeldungen – was ist zu beachten?


Sofern Ist- oder Planmengenmeldungen nachträglich erhöht werden sollen, kann dies über die Funktion Nachtragsmengenmeldungen im Verpackungsregister LUCID und bei SUSA Solutions (z. B.: schriftlich via E-Mail) erfolgen.

ACHTUNG! Es sind grundsätzlich nur Nachträge, also Erhöhungen, bereits gemeldeter Mengen möglich. Es ist leider nicht möglich, nachträglich Jahresplan- oder Ist-Mengenmeldungen zu reduzieren! Die Funktion Abzugsmengenmeldung bezieht sich ausschließlich auf die in § 7 Abs. 3 VerpackG beschriebenen Möglichkeiten des Abzugs von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen aufgrund von Beschädigung oder anderweitiger Unverkäuflichkeit.





 

Vollständigkeitserklärung nach §11 VerpackG

Wer ist verpflichtet zu einer Datenmeldung an die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)?


Das Verpackungsgesetz (VerpackG) enthält zwei Adressatenkreise, die zu Datenmeldungen zu den systembeteiligungspflichtigen Verpackungen an die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) verpflichtet sind. Dabei handelt es sich um: Hersteller bzw. Erstinverkehrbringer von mit Ware befüllten Verpackungen, die zu Datenmeldungen gemäß
§ 10 VerpackG verpflichtet sind und Systeme, die Datenmeldungen nach gemäß
§ 20 VerpackG abgeben müssen.




Wann muss eine Meldung erfolgen?


Art und Intervalle der Meldungen orientieren sich an den Prozessen der Systeme, an denen sich der Hersteller beteiligt hat. Die Häufigkeit der Ist-Mengenmeldungen basiert in der Regel auf kaufmännischen Faktoren.




Was bedeutet eine initiale Planmengenmeldung?


Mit der initialen Planmengenmeldung gibt der Hersteller eine Mengenschätzung für ein Folgejahr ab. ACHTUNG: Die Initiale Planmengenmeldung dient ausschließlich der Abgabe der Mengenschätzungen für das Folgejahr. Sofern Sie sich unterjährig registrieren, muss die erste Meldung für das laufende Kalenderjahr über die Unterjährige Mengenmeldung erfolgen.




Was bedeutet eine unterjährige Mengenmeldung?


Bei der unterjährigen Mengenmeldung werden Ist-Mengen der auf den deutschen Markt gebrachten Verpackungsmaterialien deklariert. Weiterhin kann auch die ursprüngliche Planmengenmeldung unterjährig korrigiert werden.




Wann muss eine Jahresabschlussmengenmeldung (JAM) erfolgen?


Nach dem Ende eines Kalenderjahres muss eine Jahresabschlussmeldung abgegeben werden. Sofern eine bereits abgegebene Jahresabschlussmeldung (nach oben) angepasst werden muss, kann dies im Rahmen einer Nachtragsmengenmeldung erfolgen.




An wen muss ich die Mengen melden?


Beachten Sie unbedingt die Unverzüglichkeit Ihrer Mengenmeldungen: Sobald eine Meldung an SUSA Solutions übermittelt wird, muss diese umgehend auch parallel ans Verpackungsregister LUCID erfolgen. Diese Meldung darf nur durch Mitarbeiter des Herstellers erfolgen, also nicht durch Dritte wie Susa Solutions. Auf diese Weise soll eine Kontrollmöglichkeit für die dorthin übermittelten Daten geschaffen werden.




Nachtragsmengenmeldungen – was ist zu beachten?


Sofern Ist- oder Planmengenmeldungen nachträglich erhöht werden sollen, kann dies über die Funktion Nachtragsmengenmeldungen im Verpackungsregister LUCID und bei SUSA Solutions (z. B.: schriftlich via E-Mail) erfolgen.

ACHTUNG! Es sind grundsätzlich nur Nachträge, also Erhöhungen, bereits gemeldeter Mengen möglich. Es ist leider nicht möglich, nachträglich Jahresplan- oder Ist-Mengenmeldungen zu reduzieren! Die Funktion Abzugsmengenmeldung bezieht sich ausschließlich auf die in § 7 Abs. 3 VerpackG beschriebenen Möglichkeiten des Abzugs von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen aufgrund von Beschädigung oder anderweitiger Unverkäuflichkeit.





 

Begriffserläuterungen

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)


Hier müssen alle in den Verkehr gebrachten Verpackungsmengen gemeldet werden, die Zentrale Stelle wird von der Rechts- und Fachaufsicht des Umweltbundesamtes, Bundesrechnungshof überwacht.

Die Zentrale Stelle wurde als Stiftung von folgenden Verbänden gegründet:

  • Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.

  • Handelsverband Deutschland – HDE – e.V.

  • Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

  • Markenverband e.V.




Duale Systeme


Die dualen Systeme oder auch System genannt, sind die Unternehmen (Systembetreiber) welche eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde zum Betrieb eines Systems zur Rücknahme von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen erhalten hat.

Wir arbeiten mit dem Systembetreiber Reclay Systems GmbH zusammen. Die dualen Systeme werden von der Zentralen Stelle überwacht. Die Zentrale Stelle hat auf der Webseite eine Liste mit allen in Deutschland zugelassenen dualen Systemen mit Ansprechpartnern veröffentlicht unter Information & Orientierung → Hilfe & Erklärung → Service. Stand 1.04.19 sind acht (duale) Systeme bei der ZSVR zugelassen und gelistet. Die dualen Systeme sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die die Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen in Deutschland organisieren.Die dualen Systeme stehen im Wettbewerb zueinander, die Preise sind Marktpreise und müssen dort abgefragt werden.




Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen


Eine systembeteiligungspflichtige Verpackung ist eine Verkaufs- und/oder eine Umverpackung, die durch einen Hersteller gewerbsmäßig abgegeben wurde und typischerweise bei privaten Endverbrauchern (private Haushalte oder diesen vergleichbare Anfallstellen) als Abfall anfällt.




Lizenzieren


„Lizenzieren“ bedeutet m Sinne des VerpackG, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.




Hersteller im Sinne des VerpackG


Hersteller eines Produktes ist in der Regel der Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit verpflichtet, sich zu registrieren, sofern er gewerbsmäßig tätig wird. Hat dieser Hersteller aber seinen Sitz im Ausland, so kann auch der inländische Importeur als Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit als Hersteller gelten.




Erstinvehrkerbringer


Wer erstmals in Deutschland eine mit Ware befüllte systembeteiligungspflichtige Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt, gilt als Erstinverkehrbringer im Sinne des Verpackungsgesetzes.




Verkaufs- und Transportverpackung


Verkaufsverpackungen, auch bekannt als Umverpackung oder Versandverpackungen, fallen üblicherweise in privaten Haushalten und somit beim Endverbraucher oder gleichgestellten Anfallstellen als Abfall an. Im Gegensatz dazu steht die Transportverpackung. Diese fällt typischerweise nicht beim Endverbraucher an, sondern im Handel.

Wichtig für die Lizenzierung ist hierbei, wo die Verpackung typischerweise als Abfall anfällt. Verbleibt sie überwiegend im Handel, so ist sie als Transportverpackung einzustufen und somit nicht lizenzierungspflichtig. Fällt sie überwiegend als Verkaufsverpackung beim privaten Endverbraucher an, ist sie lizenzierungspflichtig.




Winzer und Imker


Müssen sich auch Winzer und Imker an einem dualen System beteiligen?

Ja, als Winzer produzieren Sie Wein und füllen diesen in Flaschen ab. Flaschen gelten als Verkaufsverpackungen im Sinne des Verpackungsgesetzes. Deshalb müssen Sie diese auch über ein duales System lizenzieren. Verpacken Sie die Flaschen außerdem in Kartons und versenden diese direkt an den Endverbraucher, so müssen Sie auch die Versandkartons lizenzieren.

Wird der Wein allerdings direkt von einem Großhändler abgeholt und dieser verpackt ihn dann in Kartons und versendet ihn an private Endverbraucher, dann müssen Sie nur Ihre Flaschen lizenzieren. Für den Versandkarton steht in diesem Fall der Großhändler in der Pflicht.

Das gleiche gilt für gewerbliche Imker, die ihren Honig in Gläser abfüllen und ihn zum Beispiel über einen Onlineshop vertreiben. Die Gläser sind Verkaufsverpackungen, die über ein duales System lizenziert werden müssen. Werden für den Versand zudem Versandkartons genutzt, müssen auch diese lizenziert werden.




Lizenzierungskosten steuerlich geltend machen


Ja, bei den Lizenzierungskosten handelt es sich um dauernde und wiederkehrende Zahlungen, die sofort als Betriebsausgaben gewinnmindert anzusetzen sind. D.h. diese Aufwendungen sind als Betriebsausgaben (steuerlich) abziehbar.




Entsorgung in der Praxis mit SUSA Solutions


Nein, die Firma SUSA Solutions GmbH ist kein Entsorgungsunternehmen, sondern bietet den Service mit seinem Partner Reclay Systems GmbH in Köln bundesweit an. Reclay Systems ist Betreiber eines zugelassenen dualen Systems, das flächendeckend in Deutschland den Haushaltungen und vergleichbaren Anfallstellen Sammelbehälter (Gelbe Säcke, Gelbe Tonnen, Papiertonnen, etc.) zur Verfügung stellt. Die Haushalte werfen die gebrauchten Verpackungen in diese Behältnisse. Reclay Systems oder deren Partner holen die Behältnisse regelmäßig ab und verwerten und recyceln die Verpackungen gemäß den gesetzlichen Vorschriften.





 

Vertragsbedingungen

Was ist der Lizenzierungszeitraum bei SUSA Solutions?


Der Lizenzierungszeitraum beträgt immer ein Kalenderjahr.




Warum kann ich nicht direkt einen Vertrag online abschließen?


Jeder Kunde ist mit seinen Verpackungsmengen und Hintergrund einmalig und erhält bei uns ein individuelles Angebot. Sie können gerne eine Vereinbarung im Downloadcenter laden und da bereits Ihre Daten eintragen, wir ergänzen dann die Preise und schicken es Ihnen zur Unterschrift zurück.




Wie sehen die Kündigungsbedingungen aus?


Der Vertrag muss 3 Monate zum Jahresende gekündigt werden, die Kündigung muss schriftlich per E-Mail oder auf dem Postweg erfolgen.




Wann erhalte ich meine Rechnung?


Sobald wir Ihre Vereinbarung erhalten haben, schicken wir Ihnen per Post die Rechnung mit Ihren Vertragsunterlagen und einem Lizenzierungszertifikat. Die Abrechnung erfolgt immer pro Kalenderjahr. Anschließend erhalten sie eine Bestätigung, dass Sie sich dem dualen System angeschlossen haben.




Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?


Sie können den Rechnungsbetrag nach Eingang der Rechnung auf unser Geschäftskonto überweisen oder Sie erteilen uns eine SEPA-Basislastschrift und wir ziehen den Rechnungsbetrag ganz bequem von Ihrem Konto ein. In beiden Fällen erhalten Sie dazugehörige Rechnung auf dem Postweg.




Ich habe mehr Verpackungsmenge in den Verkehr gebracht, als ich ursprünglich berechnet und lizenziert habe. Was kann und muss ich tun?


Wenn Sie Ihre Verpackungsmenge unterjährig anpassen oder sich sonstige relevante Angaben ändern (z. B. Angaben zum Unternehmen wie Name, Steuernummer, Kontaktdaten), müssen Sie diese Anpassungen zeitnah sowohl bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister LUCID eintragen, als auch uns mitteilen (gerne per E-Mail).




Die Verpackungsmengen zum Vorjahr haben sich geändert. Wie muss ich vorgehen?


Sofern Ist- oder Planmengenmeldungen nachträglich erhöht werden sollen, kann dies über die Funktion Nachtragsmengenmeldungen im Verpackungsregister LUCID erfolgen und gleichzeitig müssen diese Änderungen schriftlich der SUSA-Solutions mitgeteilt werden.

ACHTUNG!

Es sind grundsätzlich nur Nachträge, also Erhöhungen, bereits gemeldeter Mengen möglich. Es ist leider nicht möglich, nachträglich Jahresplan- oder Ist-Mengenmeldungen zu reduzieren! Die Funktion Abzugsmengenmeldung bezieht sich ausschließlich auf die in § 7 Abs. 3 VerpackG beschriebenen Möglichkeiten des Abzugs von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen aufgrund von Beschädigung oder anderweitiger Unverkäuflichkeit.




Ist die Lizenzierung bei SUSA Solutions rechtsicher?


Ja, Sie haben Ihre Verpackungen bei SUSA 100% rechtskonform und gemäß den Vorgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister lizenziert.




Ist die Bündelung von Beteiligungsmengen durch einen beauftragten

Dritten zulässig?


Ja, es gilt jedoch: ein beauftragter Dritter muss dem System die Herstellerdaten, inklusive der jeweiligen Registrierungsnummer, mit jeweils konkreten Mengen je Hersteller melden. Ferner muss der Systembetreiber jedem Verpflichteten unverzüglich rückbestätigen, für welche Menge pro Materialart eine Systembeteiligung vorgenommen wurde. Diese gesetzlichen Vorgaben verändern die Tätigkeit von Dritten/Maklern gegenüber der Situation nach der Verpackungsverordnung.





 

SUSA SOLUTIONS Gmbh

Im Jahre 2008 gegründet, ist die SUSA Solutions GmbH seither eine Erfolgsgeschichte! Besonders in den Bereichen der Lizenzierung von Verkaufsverpackungen gemäß des Verpackungsgesetzes. Wir schaffen es immer wieder, vermeintlich kleinen Unternehmen Konditionen zu verschaffen, die sonst nur großen Unternehmen vorbehalten sind. Wir achten besonders auf Fairness, positive ökologische Wirksamkeit und lizenzieren Verkaufsverpackungen zu 100% in Dualen Systemen.

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