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Häufig gestellte Fragen sind hier aufgeführt, um diese schnell, unkompliziert und vorallem außerhalb unserer Geschäftszeiten beantworten zu können. Ihre Frage ist dennoch nicht beantwortet? Dann rufen Sie uns gerne an.

Verpackungsgesetz

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)


Hier müssen alle in den Verkehr gebrachten Verpackungsmengen gemeldet werden, die Zentrale Stelle wird von der Rechts- und Fachaufsicht des Umweltbundesamtes, Bundesrechnungshof überwacht.

Die Zentrale Stelle wurde als Stiftung von folgenden Verbänden gegründet:

  • Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.

  • Handelsverband Deutschland – HDE – e.V.

  • Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

  • Markenverband e.V.




Duale Systeme


Die dualen Systeme oder auch System genannt, sind die Unternehmen (Systembetreiber) welche eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde zum Betrieb eines Systems zur Rücknahme von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen erhalten hat.

Wir arbeiten mit dem Systembetreiber Reclay Systems GmbH zusammen. Die dualen Systeme werden von der Zentralen Stelle überwacht. Die Zentrale Stelle hat auf der Webseite eine Liste mit allen in Deutschland zugelassenen dualen Systemen mit Ansprechpartnern veröffentlicht unter Information & Orientierung → Hilfe & Erklärung → Service. Stand 1.04.19 sind acht (duale) Systeme bei der ZSVR zugelassen und gelistet. Die dualen Systeme sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die die Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen in Deutschland organisieren.Die dualen Systeme stehen im Wettbewerb zueinander, die Preise sind Marktpreise und müssen dort abgefragt werden.




Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen


Eine systembeteiligungspflichtige Verpackung ist eine Verkaufs- und/oder eine Umverpackung, die durch einen Hersteller gewerbsmäßig abgegeben wurde und typischerweise bei privaten Endverbrauchern (private Haushalte oder diesen vergleichbare Anfallstellen) als Abfall anfällt.




Lizenzieren


„Lizenzieren“ bedeutet m Sinne des VerpackG, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.




Hersteller im Sinne des VerpackG


Hersteller eines Produktes ist in der Regel der Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit verpflichtet, sich zu registrieren, sofern er gewerbsmäßig tätig wird. Hat dieser Hersteller aber seinen Sitz im Ausland, so kann auch der inländische Importeur als Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit als Hersteller gelten.




Erstinvehrkerbringer


Wer erstmals in Deutschland eine mit Ware befüllte systembeteiligungspflichtige Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt, gilt als Erstinverkehrbringer im Sinne des Verpackungsgesetzes.




Verkaufs- und Transportverpackung


Verkaufsverpackungen, auch bekannt als Umverpackung oder Versandverpackungen, fallen üblicherweise in privaten Haushalten und somit beim Endverbraucher oder gleichgestellten Anfallstellen als Abfall an. Im Gegensatz dazu steht die Transportverpackung. Diese fällt typischerweise nicht beim Endverbraucher an, sondern im Handel.

Wichtig für die Lizenzierung ist hierbei, wo die Verpackung typischerweise als Abfall anfällt. Verbleibt sie überwiegend im Handel, so ist sie als Transportverpackung einzustufen und somit nicht lizenzierungspflichtig. Fällt sie überwiegend als Verkaufsverpackung beim privaten Endverbraucher an, ist sie lizenzierungspflichtig.




Winzer und Imker


Müssen sich auch Winzer und Imker an einem dualen System beteiligen?

Ja, als Winzer produzieren Sie Wein und füllen diesen in Flaschen ab. Flaschen gelten als Verkaufsverpackungen im Sinne des Verpackungsgesetzes. Deshalb müssen Sie diese auch über ein duales System lizenzieren. Verpacken Sie die Flaschen außerdem in Kartons und versenden diese direkt an den Endverbraucher, so müssen Sie auch die Versandkartons lizenzieren.

Wird der Wein allerdings direkt von einem Großhändler abgeholt und dieser verpackt ihn dann in Kartons und versendet ihn an private Endverbraucher, dann müssen Sie nur Ihre Flaschen lizenzieren. Für den Versandkarton steht in diesem Fall der Großhändler in der Pflicht.

Das gleiche gilt für gewerbliche Imker, die ihren Honig in Gläser abfüllen und ihn zum Beispiel über einen Onlineshop vertreiben. Die Gläser sind Verkaufsverpackungen, die über ein duales System lizenziert werden müssen. Werden für den Versand zudem Versandkartons genutzt, müssen auch diese lizenziert werden.




Lizenzierungskosten steuerlich geltend machen


Ja, bei den Lizenzierungskosten handelt es sich um dauernde und wiederkehrende Zahlungen, die sofort als Betriebsausgaben gewinnmindert anzusetzen sind. D.h. diese Aufwendungen sind als Betriebsausgaben (steuerlich) abziehbar.




Entsorgung in der Praxis mit SUSA Solutions


Nein, die Firma SUSA Solutions GmbH ist kein Entsorgungsunternehmen, sondern bietet den Service mit seinem Partner Reclay Systems GmbH in Köln bundesweit an. Reclay Systems ist Betreiber eines zugelassenen dualen Systems, das flächendeckend in Deutschland den Haushaltungen und vergleichbaren Anfallstellen Sammelbehälter (Gelbe Säcke, Gelbe Tonnen, Papiertonnen, etc.) zur Verfügung stellt. Die Haushalte werfen die gebrauchten Verpackungen in diese Behältnisse. Reclay Systems oder deren Partner holen die Behältnisse regelmäßig ab und verwerten und recyceln die Verpackungen gemäß den gesetzlichen Vorschriften.





​​Alle hier aufgeführten Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen ermittelt. Eine Gewähr für deren Richtigkeit kann trotz sorgfältiger Recherche nicht übernommen werden. Diese Informationsseite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll kurz und präzise über das Wesentliche informieren.

 
 

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) Lucid

Verpackungen und Verpackungsmaterial

Welche Verpackungsmaterialien müssen lizenziert werden?


Grundsätzlich müssen Sie alle Verpackungsarten lizenzieren, die typischerweise beim privaten Endverbraucher zu Hause anfallen. Es werden folgende Verpackungsmaterialien unterschieden: Ob die Verpackungen grundsätzlich systembeteiligungspflichtig sind, können die Hersteller und Händler bei der Stiftung Zentralen Stelle Verpackungsregister (www.verpackungsregister.org) in einem Katalog zur Systembeteiligungspflicht einsehen und gewinnen so mehr Rechtssicherheit.




Wer entscheidet, ob eine Verpackung unter das Verpackungsgesetz fällt?


Neben den im Verpackungsgesetz explizit genannten Kriterien und Beispielen, stellt die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) weitergehende Definitionen und Kataloge zur Verfügung. Dort wird auch auf Antrag über spezielle Abgrenzungsfragen entschieden.




Welche Verkaufsmaterialien werden unterschieden?


  1. Papier, Pappe, Karton (kurz PPK)
    Unter PPK versteht man Verpackungen aus Papier/Pappe/Karton. Häufige Verpackungsarten sind Verkaufsverpackungen wie Faltschachteln, Versandkartonagen, Papiertüten oder Packpapiere. Man findet sie in allen Branchen. Am Ende ihres Lebensweges werden PPK-Verpackungen einer stofflichen Wiederverwertung (Altpapier-Recycling) zugeführt.
  2. Glas (farblos oder bunt)
    Hier müssen als Materialfraktion Verpackungen aus farblosem oder buntem Glas gemeldet werden. Beispiele sind vor allem Einwegflaschen aus der Lebensmittelindustrie oder der Pharmazie. Wichtig: Bepfandete Einwegglasflaschen werden über ein Pfandsystem durch den Handel erfasst.
  3. Eisenmetalle
    Eisenmetalle sind allgemein Metalllegierungen, die mehr als 50% Eisenmetall enthalten. Verpackungen, die zu mehr als 95% aus Eisenmetall bestehen, müssen dieser Kategorie zugeordnet werden. Eisenmetall wird im Verpackungsbereich, z. B. zur Verpackung von Lebensmitteln, Getränken, Aerosolen, Farben und Lacken verwendet. Eisenmetall ist zu 100 Prozent recycelbar – ohne Minderung der Qualität.
  4. Aluminium, sonstige Metalle
    Unter Aluminium versteht man allgemein Metalllegierungen, die mehr als 50% Aluminium enthalten. Besteht eine Verpackung zu mehr als 95% aus Aluminium muss sie dieser Kategorie zugeordnet werden. Es wird vor allem als Verpackung von empfindlichen Lebensmitteln, Getränken und Pharmazeutika angewandt. Beispiele hierfür sind: Deckel von Konserven, Tuben aber auch Deckel von Lebensmitteln wie Milchprodukten.
  5. Kunststoffe
    Kunststoff wird sehr häufig als Verkaufsverpackung im Handel verwendet, beispielsweise in Form von Flaschen, Dosen, Plastiktüten, Folien, Blister oder auch Tiegel. Es gibt verschiedene Kunststoffarten wie z.B. PE, PET, PP und PS.
  6. Getränkekartonverbunde
    Eine Getränkekartonverpackung enthält als Füllgut Getränke (wie z.B. Milch oder Saft) gem. §3 Abs. 5 VerpackG. Fließfähige Nahrungsmittel, wie z.B. passierte Tomaten sind hiervon nicht erfasst. Es handelt sich um eine Verbundverpackung gem. § 3 Abs. 5 VerpackG mit dem Trägermaterial Karton.
  7. Dosen, Tuben, Schraubverschlüsse, Schokoladenfolie
  8. Sonstige Verbundverpackungen
    Unter sonstige Verbundverpackungen sind händisch nicht trennbare Materialkombinationen zu verstehen, bei denen keine der Komponente mehr als 95% Gewichtsanteil hat und die keine Getränkekartonverbunde sind. Beispielweise kunststoffbeschichtete Kartonverpackungen, Arzneimittelblister, Folienbeutel für Instantprodukte oder Kaffeevakuumverpackungen.
  9. Kartonverbunde werden nur für Getränkeprodukte verwendet und bestehen aus verschiedenen Materialien, die fest miteinander verbunden sind (Karton, Kunststoff und teilweise Aluminium).
  10. Sonstiges Material
    Sonstige Materialien sind unter anderem z.B. Naturmaterialien wie Holz und Kork sowie Stoff, Porzellan, Steingut und sonstige Metalle, die nicht Eisen oder Aluminium sind.




Mehrwegverpackungen


Mehrwegverpackungen sind dazu bestimmt, nach dem Gebrauch mehrfach zum gleichen Zweck wiederverwendet zu werden. Weitere Voraussetzung ist, dass deren tatsächliche Rückgabe und Wiederverwendung durch eine ausreichende Logistik ermöglicht sowie durch geeignete Anreizsysteme gefördert wird. Häufig unterliegen Mehrwegverpackungen einem Pfandsystem. Dies wäre ein Anreizsystem im Sinne des Gesetzes.




Serviceverpackungen


Serviceverpackung ist eine Verpackung, die erst beim Letztvertreiber mit Ware befüllt wird, um die Übergabe an den privaten Endverbraucher zu ermöglichen oder zu unterstützen. Typische Beispiele sind Brötchentüten, Fleischerpapier, Schalen für Pommes Frites, Coffee-to-go-Becher oder Tüten für Obst und Gemüse. Hier – und nur hier – darf derjenige, der diese Verpackungen erstmals mit Ware befüllt in Verkehr bringt (z. B. Bäcker, Fleischer, Imbiss, Café oder Händler), die Verpackung bereits mit der Systembeteiligung kaufen.




Transportverpackung


Unter Transportverpackung sind die Verpackungen zu verstehen, welche die Handhabung und den Transport von Waren in einer Weise erleichtern, dass deren direkte Berührung sowie Transportschäden vermieden werden und die typischerweise nicht zur Weitergabe an den Endverbraucher bestimmt sind.




Umverpackungen


Umverpackungen fassen eine bestimmte Anzahl von Verkaufseinheiten zusammen und werden in dieser Form dem Endverbraucher angeboten. Alternativ dienen sie zur Bestückung der Verkaufsregale. Als Beispiel ist hier die Verpackung zu nennen, die Flaschen als sogenannte „Träger“ zusammenfasst.




Verkaufsverpackungen


Eine Verkaufsverpackung ist ein aus beliebigen Materialien hergestelltes Erzeugnis zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren. Sie werden typischerweise dem Endverbraucher als Verkaufseinheit aus Ware und Verpackung angeboten. Hierzu zählen auch Serviceverpackungen und Versandverpackungen sowie alle Bestandteile der Verpackung sowie Packhilfsmittel, wie z. B. Etiketten, Aufhänghilfen, Verschlüsse.




Versandverpackungen


Eine Versandverpackung ermöglicht oder unterstützt den Versand von Waren an den Endverbraucher. Das gesamte Verpackungsmaterial inklusive des Füllmaterials, welches im Rahmen der Übergabe bzw. Übersendung an den Endverbraucher in Verkehr gebracht wird und dort zur Entsorgung anfällt, gilt als Versandverpackung und ist systembeteiligungspflichtig.




Für welchen Zeitraum müssen die Verpackungsmengen angegeben werden?


Das VerpackG fordert, dass Händler ihre Verpackungsmengen für ein Jahr im Voraus angeben.




Sind Verpackungen zu lizenzieren, die kommerziellen Schriftverkehr (z.B. Briefe, Vertragsdokumente, Rechnungen) enthalten?


Nein, Mitteilungen und Informationen, die im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit etwa als Brief, Vertragsdokument oder auch Rechnung versendet werden, fallen nicht unter den Begriff der "Ware".




Sind mit Ware befüllte Einweggetränkeverpackungen systembeteiligungspflichtig?


Der Systembeteiligungspflicht unterliegen Erstinverkehrbringer von mit Ware befüllten Einweggetränkeverpackungen, die nach § 31 VerpackG nicht der Pfandpflicht unterliegen.

Dagegen sind Einweggetränkeverpackungen, die nach § 31 VerpackG der Pfandpflicht unterliegen, nicht lizenzierungspflichtig (§ 12 Nr. 2 VerpackG).




Wie berechne ich meine Verpackungsmengen?


  • Entweder sind Ihnen die Verpackungsgewichte bereits bekannt, weil Sie diese unkompliziert durch Ihren Verpackungslieferanten nachvollziehen können oder sie diese Zahlen für sich ohnehin verlässlich nachhalten.
  • Sie kennen Ihre Verpackungsgewichte nicht, dann berechnen Sie anhand des beispielhaften Gewichts einer Verpackung selbst, wie viel Gesamtgewicht sich hieraus für alle Verpackungen ergibt.




So errechnen Sie in vier Schritten Ihre zu lizenzierende Verpackungsmenge.


  • Erfassen Sie die Materialarten der verwendeten Verpackung pro Produkt,
  • ermitteln Sie das Gewicht der einzelnen Materialarten,
  • schätzen Sie die voraussichtlichen Verkaufszahlen Ihrer Produkte,
  • multiplizieren Sie die geschätzte Anzahl der Produkte mit den zuvor ermittelten Gewichten je Materialart.

Bitte beachten Sie, dass die von Ihnen geschätzten Verpackungsmengen durch einen unabhängigen Prüfer nachvollziehbar sein müssen und dass auch Füll- und Polstermaterialien (z. B. Luftpolsterfolien, Zeitungspapier oder Styropor) sowie Packhilfsmittel (z. B. Packbänder oder Klammern) lizenziert werden müssen.




Was mache ich, wenn einzelne Verpackungen unterschiedlich schwer sind?


Tatsächlich geht es bei der Angabe der Verpackungsmengen vor Jahresbeginn lediglich um eine Vorausschätzung für das Jahr, für die Sie beispielsweise auf Verkaufszahlen der Vorjahre zurückgreifen können.




Wie können über den Jahresverlauf eintretende Schwankungen abgebildet werden?


Nach Abschluss des Folgejahres müssen Sie diese ursprünglich gemachte Angabe dann ohnehin noch einmal mit den tatsächlich in Umlauf gebrachten Mengen abgleichen und diese als Jahresabschluss-Mengenmeldung sowohl bei der Zentralen Stelle als auch bei SUSA Solutions angeben.




Verkaufsverpackungen aus Materialverbund, wie berechne ich da die Mengen?


Tipps zur einfachen Berechnung der Verpackungsmengen

  • Halten Sie künftig Ihre in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen über den Jahresverlauf in Gewichtsangaben fest, um Ihnen die jährlichen Meldungen bei der Zentralen Stelle und bei Ihrem dualen System zu erleichtern.
  • Ermitteln Sie hierzu einmal für Ihre verwendeten Standardverpackungen die jeweiligen Gewichtsangaben pro Verpackungsmaterial – so können Sie künftig immer darauf zurückgreifen und benötigen für die Meldungen beim dualen System nur noch die verwendeten Stückzahlen pro Verpackung.
  • Schauen Sie außerdem nach, ob Ihr Verpackungshersteller Gewichtsangaben Ihrer Bestellungen mitliefert oder Daten zu den einzelnen Verpackungen bereitstellt, aus denen Sie Ihre verwendeten Verpackungsgewichte hochrechnen können
  • Für Hersteller: 0,2 Kilogramm Verpackungsmaterial aus PPK (Papier, Pappe, Kartonagen) pro Produkt, multipliziert mit 1.000 geplanten verkauften Produkten pro Jahr, ergeben eine lizenzierungspflichtige Menge von 200kg PPK pro Jahr.
  • Für Vertreiber: 0,1 Kilogramm Verpackungsmaterial (Füllmaterial) aus Kunststoff pro Paket, 0,5 Kilogramm Verpackungsmaterial aus PPK pro Paket, multipliziert mit 1.000 geplanten verkauften Paketen pro Jahr, ergeben eine lizenzierungspflichtige Menge von 100 Kilogramm Kunststoff und 500 Kilogramm PPK pro Jahr.




Darf ich bereits verwendete Verpackung erneut nutzten?


Ja, aber nicht ohne Lizenzierung.

Vielfach sind Verpackungen, die Sie von Ihrem Lieferanten, privat oder auf anderem Wege erhalten haben, noch in einem guten Zustand – viel zu schade zum Wegwerfen. Wichtig zu wissen: Wenn Sie solche Verpackungen zweitverwenden möchten, um Ihre Ware an Endkonsumenten zu verkaufen, dann müssen Sie für diese ebenfalls die Lizenzierung bei einem dualen System sicherstellen. Denn im Rahmen der Befüllung mit Ihren Waren werden aus diesen Verpackungen Versand- oder Verkaufsverpackungen.

Wir empfehlen Ihnen, solche wiederverwendeten Verpackungen in jedem Fall selbst und vollumfänglich zu lizenzieren, um Rechtssicherheit zu haben.




Müssen Online-Händler Ihre Verpackung lizenzieren?


Auch als Online-Händler, der Produkte über Plattformen wie Amazon, ebay und Etsy verkauft, sind Sie zur Verpackungslizenzierung verpflichtet. „Lizenzieren“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.





Verpackungen – Arten, Materialien und Mengen

Verpackungen und Verpackungsmaterial

Welche Verpackungsmaterialien müssen lizenziert werden?


Grundsätzlich müssen Sie alle Verpackungsarten lizenzieren, die typischerweise beim privaten Endverbraucher zu Hause anfallen. Es werden folgende Verpackungsmaterialien unterschieden: Ob die Verpackungen grundsätzlich systembeteiligungspflichtig sind, können die Hersteller und Händler bei der Stiftung Zentralen Stelle Verpackungsregister (www.verpackungsregister.org) in einem Katalog zur Systembeteiligungspflicht einsehen und gewinnen so mehr Rechtssicherheit.




Wer entscheidet, ob eine Verpackung unter das Verpackungsgesetz fällt?


Neben den im Verpackungsgesetz explizit genannten Kriterien und Beispielen, stellt die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) weitergehende Definitionen und Kataloge zur Verfügung. Dort wird auch auf Antrag über spezielle Abgrenzungsfragen entschieden.




Welche Verkaufsmaterialien werden unterschieden?


  1. Papier, Pappe, Karton (kurz PPK)
    Unter PPK versteht man Verpackungen aus Papier/Pappe/Karton. Häufige Verpackungsarten sind Verkaufsverpackungen wie Faltschachteln, Versandkartonagen, Papiertüten oder Packpapiere. Man findet sie in allen Branchen. Am Ende ihres Lebensweges werden PPK-Verpackungen einer stofflichen Wiederverwertung (Altpapier-Recycling) zugeführt.
  2. Glas (farblos oder bunt)
    Hier müssen als Materialfraktion Verpackungen aus farblosem oder buntem Glas gemeldet werden. Beispiele sind vor allem Einwegflaschen aus der Lebensmittelindustrie oder der Pharmazie. Wichtig: Bepfandete Einwegglasflaschen werden über ein Pfandsystem durch den Handel erfasst.
  3. Eisenmetalle
    Eisenmetalle sind allgemein Metalllegierungen, die mehr als 50% Eisenmetall enthalten. Verpackungen, die zu mehr als 95% aus Eisenmetall bestehen, müssen dieser Kategorie zugeordnet werden. Eisenmetall wird im Verpackungsbereich, z. B. zur Verpackung von Lebensmitteln, Getränken, Aerosolen, Farben und Lacken verwendet. Eisenmetall ist zu 100 Prozent recycelbar – ohne Minderung der Qualität.
  4. Aluminium, sonstige Metalle
    Unter Aluminium versteht man allgemein Metalllegierungen, die mehr als 50% Aluminium enthalten. Besteht eine Verpackung zu mehr als 95% aus Aluminium muss sie dieser Kategorie zugeordnet werden. Es wird vor allem als Verpackung von empfindlichen Lebensmitteln, Getränken und Pharmazeutika angewandt. Beispiele hierfür sind: Deckel von Konserven, Tuben aber auch Deckel von Lebensmitteln wie Milchprodukten.
  5. Kunststoffe
    Kunststoff wird sehr häufig als Verkaufsverpackung im Handel verwendet, beispielsweise in Form von Flaschen, Dosen, Plastiktüten, Folien, Blister oder auch Tiegel. Es gibt verschiedene Kunststoffarten wie z.B. PE, PET, PP und PS.
  6. Getränkekartonverbunde
    Eine Getränkekartonverpackung enthält als Füllgut Getränke (wie z.B. Milch oder Saft) gem. §3 Abs. 5 VerpackG. Fließfähige Nahrungsmittel, wie z.B. passierte Tomaten sind hiervon nicht erfasst. Es handelt sich um eine Verbundverpackung gem. § 3 Abs. 5 VerpackG mit dem Trägermaterial Karton.
  7. Dosen, Tuben, Schraubverschlüsse, Schokoladenfolie
  8. Sonstige Verbundverpackungen
    Unter sonstige Verbundverpackungen sind händisch nicht trennbare Materialkombinationen zu verstehen, bei denen keine der Komponente mehr als 95% Gewichtsanteil hat und die keine Getränkekartonverbunde sind. Beispielweise kunststoffbeschichtete Kartonverpackungen, Arzneimittelblister, Folienbeutel für Instantprodukte oder Kaffeevakuumverpackungen.
  9. Kartonverbunde werden nur für Getränkeprodukte verwendet und bestehen aus verschiedenen Materialien, die fest miteinander verbunden sind (Karton, Kunststoff und teilweise Aluminium).
  10. Sonstiges Material
    Sonstige Materialien sind unter anderem z.B. Naturmaterialien wie Holz und Kork sowie Stoff, Porzellan, Steingut und sonstige Metalle, die nicht Eisen oder Aluminium sind.




Mehrwegverpackungen


Mehrwegverpackungen sind dazu bestimmt, nach dem Gebrauch mehrfach zum gleichen Zweck wiederverwendet zu werden. Weitere Voraussetzung ist, dass deren tatsächliche Rückgabe und Wiederverwendung durch eine ausreichende Logistik ermöglicht sowie durch geeignete Anreizsysteme gefördert wird. Häufig unterliegen Mehrwegverpackungen einem Pfandsystem. Dies wäre ein Anreizsystem im Sinne des Gesetzes.




Serviceverpackungen


Serviceverpackung ist eine Verpackung, die erst beim Letztvertreiber mit Ware befüllt wird, um die Übergabe an den privaten Endverbraucher zu ermöglichen oder zu unterstützen. Typische Beispiele sind Brötchentüten, Fleischerpapier, Schalen für Pommes Frites, Coffee-to-go-Becher oder Tüten für Obst und Gemüse. Hier – und nur hier – darf derjenige, der diese Verpackungen erstmals mit Ware befüllt in Verkehr bringt (z. B. Bäcker, Fleischer, Imbiss, Café oder Händler), die Verpackung bereits mit der Systembeteiligung kaufen.




Transportverpackung


Unter Transportverpackung sind die Verpackungen zu verstehen, welche die Handhabung und den Transport von Waren in einer Weise erleichtern, dass deren direkte Berührung sowie Transportschäden vermieden werden und die typischerweise nicht zur Weitergabe an den Endverbraucher bestimmt sind.




Umverpackungen


Umverpackungen fassen eine bestimmte Anzahl von Verkaufseinheiten zusammen und werden in dieser Form dem Endverbraucher angeboten. Alternativ dienen sie zur Bestückung der Verkaufsregale. Als Beispiel ist hier die Verpackung zu nennen, die Flaschen als sogenannte „Träger“ zusammenfasst.




Verkaufsverpackungen


Eine Verkaufsverpackung ist ein aus beliebigen Materialien hergestelltes Erzeugnis zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren. Sie werden typischerweise dem Endverbraucher als Verkaufseinheit aus Ware und Verpackung angeboten. Hierzu zählen auch Serviceverpackungen und Versandverpackungen sowie alle Bestandteile der Verpackung sowie Packhilfsmittel, wie z. B. Etiketten, Aufhänghilfen, Verschlüsse.




Versandverpackungen


Eine Versandverpackung ermöglicht oder unterstützt den Versand von Waren an den Endverbraucher. Das gesamte Verpackungsmaterial inklusive des Füllmaterials, welches im Rahmen der Übergabe bzw. Übersendung an den Endverbraucher in Verkehr gebracht wird und dort zur Entsorgung anfällt, gilt als Versandverpackung und ist systembeteiligungspflichtig.




Für welchen Zeitraum müssen die Verpackungsmengen angegeben werden?


Das VerpackG fordert, dass Händler ihre Verpackungsmengen für ein Jahr im Voraus angeben.




Sind Verpackungen zu lizenzieren, die kommerziellen Schriftverkehr (z.B. Briefe, Vertragsdokumente, Rechnungen) enthalten?


Nein, Mitteilungen und Informationen, die im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit etwa als Brief, Vertragsdokument oder auch Rechnung versendet werden, fallen nicht unter den Begriff der "Ware".




Sind mit Ware befüllte Einweggetränkeverpackungen systembeteiligungspflichtig?


Der Systembeteiligungspflicht unterliegen Erstinverkehrbringer von mit Ware befüllten Einweggetränkeverpackungen, die nach § 31 VerpackG nicht der Pfandpflicht unterliegen.

Dagegen sind Einweggetränkeverpackungen, die nach § 31 VerpackG der Pfandpflicht unterliegen, nicht lizenzierungspflichtig (§ 12 Nr. 2 VerpackG).




Wie berechne ich meine Verpackungsmengen?


  • Entweder sind Ihnen die Verpackungsgewichte bereits bekannt, weil Sie diese unkompliziert durch Ihren Verpackungslieferanten nachvollziehen können oder sie diese Zahlen für sich ohnehin verlässlich nachhalten.
  • Sie kennen Ihre Verpackungsgewichte nicht, dann berechnen Sie anhand des beispielhaften Gewichts einer Verpackung selbst, wie viel Gesamtgewicht sich hieraus für alle Verpackungen ergibt.




So errechnen Sie in vier Schritten Ihre zu lizenzierende Verpackungsmenge.


  • Erfassen Sie die Materialarten der verwendeten Verpackung pro Produkt,
  • ermitteln Sie das Gewicht der einzelnen Materialarten,
  • schätzen Sie die voraussichtlichen Verkaufszahlen Ihrer Produkte,
  • multiplizieren Sie die geschätzte Anzahl der Produkte mit den zuvor ermittelten Gewichten je Materialart.

Bitte beachten Sie, dass die von Ihnen geschätzten Verpackungsmengen durch einen unabhängigen Prüfer nachvollziehbar sein müssen und dass auch Füll- und Polstermaterialien (z. B. Luftpolsterfolien, Zeitungspapier oder Styropor) sowie Packhilfsmittel (z. B. Packbänder oder Klammern) lizenziert werden müssen.




Was mache ich, wenn einzelne Verpackungen unterschiedlich schwer sind?


Tatsächlich geht es bei der Angabe der Verpackungsmengen vor Jahresbeginn lediglich um eine Vorausschätzung für das Jahr, für die Sie beispielsweise auf Verkaufszahlen der Vorjahre zurückgreifen können.




Wie können über den Jahresverlauf eintretende Schwankungen abgebildet werden?


Nach Abschluss des Folgejahres müssen Sie diese ursprünglich gemachte Angabe dann ohnehin noch einmal mit den tatsächlich in Umlauf gebrachten Mengen abgleichen und diese als Jahresabschluss-Mengenmeldung sowohl bei der Zentralen Stelle als auch bei SUSA Solutions angeben.




Verkaufsverpackungen aus Materialverbund, wie berechne ich da die Mengen?


Tipps zur einfachen Berechnung der Verpackungsmengen

  • Halten Sie künftig Ihre in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen über den Jahresverlauf in Gewichtsangaben fest, um Ihnen die jährlichen Meldungen bei der Zentralen Stelle und bei Ihrem dualen System zu erleichtern.
  • Ermitteln Sie hierzu einmal für Ihre verwendeten Standardverpackungen die jeweiligen Gewichtsangaben pro Verpackungsmaterial – so können Sie künftig immer darauf zurückgreifen und benötigen für die Meldungen beim dualen System nur noch die verwendeten Stückzahlen pro Verpackung.
  • Schauen Sie außerdem nach, ob Ihr Verpackungshersteller Gewichtsangaben Ihrer Bestellungen mitliefert oder Daten zu den einzelnen Verpackungen bereitstellt, aus denen Sie Ihre verwendeten Verpackungsgewichte hochrechnen können
  • Für Hersteller: 0,2 Kilogramm Verpackungsmaterial aus PPK (Papier, Pappe, Kartonagen) pro Produkt, multipliziert mit 1.000 geplanten verkauften Produkten pro Jahr, ergeben eine lizenzierungspflichtige Menge von 200kg PPK pro Jahr.
  • Für Vertreiber: 0,1 Kilogramm Verpackungsmaterial (Füllmaterial) aus Kunststoff pro Paket, 0,5 Kilogramm Verpackungsmaterial aus PPK pro Paket, multipliziert mit 1.000 geplanten verkauften Paketen pro Jahr, ergeben eine lizenzierungspflichtige Menge von 100 Kilogramm Kunststoff und 500 Kilogramm PPK pro Jahr.




Darf ich bereits verwendete Verpackung erneut nutzten?


Ja, aber nicht ohne Lizenzierung.

Vielfach sind Verpackungen, die Sie von Ihrem Lieferanten, privat oder auf anderem Wege erhalten haben, noch in einem guten Zustand – viel zu schade zum Wegwerfen. Wichtig zu wissen: Wenn Sie solche Verpackungen zweitverwenden möchten, um Ihre Ware an Endkonsumenten zu verkaufen, dann müssen Sie für diese ebenfalls die Lizenzierung bei einem dualen System sicherstellen. Denn im Rahmen der Befüllung mit Ihren Waren werden aus diesen Verpackungen Versand- oder Verkaufsverpackungen.

Wir empfehlen Ihnen, solche wiederverwendeten Verpackungen in jedem Fall selbst und vollumfänglich zu lizenzieren, um Rechtssicherheit zu haben.




Müssen Online-Händler Ihre Verpackung lizenzieren?


Auch als Online-Händler, der Produkte über Plattformen wie Amazon, ebay und Etsy verkauft, sind Sie zur Verpackungslizenzierung verpflichtet. „Lizenzieren“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.





 

Datenmeldung § 20 VerpackG

Was ist der Lizenzierungszeitraum bei SUSA Solutions?


Der Lizenzierungszeitraum beträgt immer ein Kalenderjahr.




Warum kann ich nicht direkt einen Vertrag online abschließen?


Jeder Kunde ist mit seinen Verpackungsmengen und Hintergrund einmalig und erhält bei uns ein individuelles Angebot. Sie können gerne eine Vereinbarung im Downloadcenter laden und da bereits Ihre Daten eintragen, wir ergänzen dann die Preise und schicken es Ihnen zur Unterschrift zurück.




Wie sehen die Kündigungsbedingungen aus?


Der Vertrag muss 3 Monate zum Jahresende gekündigt werden, die Kündigung muss schriftlich per E-Mail oder auf dem Postweg erfolgen.




Wann erhalte ich meine Rechnung?


Sobald wir Ihre Vereinbarung erhalten haben, schicken wir Ihnen per Post die Rechnung mit Ihren Vertragsunterlagen und einem Lizenzierungszertifikat. Die Abrechnung erfolgt immer pro Kalenderjahr. Anschließend erhalten sie eine Bestätigung, dass Sie sich dem dualen System angeschlossen haben.




Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?


Sie können den Rechnungsbetrag nach Eingang der Rechnung auf unser Geschäftskonto überweisen oder Sie erteilen uns eine SEPA-Basislastschrift und wir ziehen den Rechnungsbetrag ganz bequem von Ihrem Konto ein. In beiden Fällen erhalten Sie dazugehörige Rechnung auf dem Postweg.




Ich habe mehr Verpackungsmenge in den Verkehr gebracht, als ich ursprünglich berechnet und lizenziert habe. Was kann und muss ich tun?


Wenn Sie Ihre Verpackungsmenge unterjährig anpassen oder sich sonstige relevante Angaben ändern (z. B. Angaben zum Unternehmen wie Name, Steuernummer, Kontaktdaten), müssen Sie diese Anpassungen zeitnah sowohl bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister LUCID eintragen, als auch uns mitteilen (gerne per E-Mail).




Die Verpackungsmengen zum Vorjahr haben sich geändert. Wie muss ich vorgehen?


Sofern Ist- oder Planmengenmeldungen nachträglich erhöht werden sollen, kann dies über die Funktion Nachtragsmengenmeldungen im Verpackungsregister LUCID erfolgen und gleichzeitig müssen diese Änderungen schriftlich der SUSA-Solutions mitgeteilt werden.

ACHTUNG!

Es sind grundsätzlich nur Nachträge, also Erhöhungen, bereits gemeldeter Mengen möglich. Es ist leider nicht möglich, nachträglich Jahresplan- oder Ist-Mengenmeldungen zu reduzieren! Die Funktion Abzugsmengenmeldung bezieht sich ausschließlich auf die in § 7 Abs. 3 VerpackG beschriebenen Möglichkeiten des Abzugs von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen aufgrund von Beschädigung oder anderweitiger Unverkäuflichkeit.




Ist die Lizenzierung bei SUSA Solutions rechtsicher?


Ja, Sie haben Ihre Verpackungen bei SUSA 100% rechtskonform und gemäß den Vorgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister lizenziert.




Ist die Bündelung von Beteiligungsmengen durch einen beauftragten

Dritten zulässig?


Ja, es gilt jedoch: ein beauftragter Dritter muss dem System die Herstellerdaten, inklusive der jeweiligen Registrierungsnummer, mit jeweils konkreten Mengen je Hersteller melden. Ferner muss der Systembetreiber jedem Verpflichteten unverzüglich rückbestätigen, für welche Menge pro Materialart eine Systembeteiligung vorgenommen wurde. Diese gesetzlichen Vorgaben verändern die Tätigkeit von Dritten/Maklern gegenüber der Situation nach der Verpackungsverordnung.





 

Vollständigkeitserklärung nach §11 VerpackG

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)


Hier müssen alle in den Verkehr gebrachten Verpackungsmengen gemeldet werden, die Zentrale Stelle wird von der Rechts- und Fachaufsicht des Umweltbundesamtes, Bundesrechnungshof überwacht.

Die Zentrale Stelle wurde als Stiftung von folgenden Verbänden gegründet:

  • Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.

  • Handelsverband Deutschland – HDE – e.V.

  • Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

  • Markenverband e.V.




Duale Systeme


Die dualen Systeme oder auch System genannt, sind die Unternehmen (Systembetreiber) welche eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde zum Betrieb eines Systems zur Rücknahme von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen erhalten hat.

Wir arbeiten mit dem Systembetreiber Reclay Systems GmbH zusammen. Die dualen Systeme werden von der Zentralen Stelle überwacht. Die Zentrale Stelle hat auf der Webseite eine Liste mit allen in Deutschland zugelassenen dualen Systemen mit Ansprechpartnern veröffentlicht unter Information & Orientierung → Hilfe & Erklärung → Service. Stand 1.04.19 sind acht (duale) Systeme bei der ZSVR zugelassen und gelistet. Die dualen Systeme sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die die Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen in Deutschland organisieren.Die dualen Systeme stehen im Wettbewerb zueinander, die Preise sind Marktpreise und müssen dort abgefragt werden.




Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen


Eine systembeteiligungspflichtige Verpackung ist eine Verkaufs- und/oder eine Umverpackung, die durch einen Hersteller gewerbsmäßig abgegeben wurde und typischerweise bei privaten Endverbrauchern (private Haushalte oder diesen vergleichbare Anfallstellen) als Abfall anfällt.




Lizenzieren


„Lizenzieren“ bedeutet m Sinne des VerpackG, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.




Hersteller im Sinne des VerpackG


Hersteller eines Produktes ist in der Regel der Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit verpflichtet, sich zu registrieren, sofern er gewerbsmäßig tätig wird. Hat dieser Hersteller aber seinen Sitz im Ausland, so kann auch der inländische Importeur als Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit als Hersteller gelten.




Erstinvehrkerbringer


Wer erstmals in Deutschland eine mit Ware befüllte systembeteiligungspflichtige Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt, gilt als Erstinverkehrbringer im Sinne des Verpackungsgesetzes.




Verkaufs- und Transportverpackung


Verkaufsverpackungen, auch bekannt als Umverpackung oder Versandverpackungen, fallen üblicherweise in privaten Haushalten und somit beim Endverbraucher oder gleichgestellten Anfallstellen als Abfall an. Im Gegensatz dazu steht die Transportverpackung. Diese fällt typischerweise nicht beim Endverbraucher an, sondern im Handel.

Wichtig für die Lizenzierung ist hierbei, wo die Verpackung typischerweise als Abfall anfällt. Verbleibt sie überwiegend im Handel, so ist sie als Transportverpackung einzustufen und somit nicht lizenzierungspflichtig. Fällt sie überwiegend als Verkaufsverpackung beim privaten Endverbraucher an, ist sie lizenzierungspflichtig.




Winzer und Imker


Müssen sich auch Winzer und Imker an einem dualen System beteiligen?

Ja, als Winzer produzieren Sie Wein und füllen diesen in Flaschen ab. Flaschen gelten als Verkaufsverpackungen im Sinne des Verpackungsgesetzes. Deshalb müssen Sie diese auch über ein duales System lizenzieren. Verpacken Sie die Flaschen außerdem in Kartons und versenden diese direkt an den Endverbraucher, so müssen Sie auch die Versandkartons lizenzieren.

Wird der Wein allerdings direkt von einem Großhändler abgeholt und dieser verpackt ihn dann in Kartons und versendet ihn an private Endverbraucher, dann müssen Sie nur Ihre Flaschen lizenzieren. Für den Versandkarton steht in diesem Fall der Großhändler in der Pflicht.

Das gleiche gilt für gewerbliche Imker, die ihren Honig in Gläser abfüllen und ihn zum Beispiel über einen Onlineshop vertreiben. Die Gläser sind Verkaufsverpackungen, die über ein duales System lizenziert werden müssen. Werden für den Versand zudem Versandkartons genutzt, müssen auch diese lizenziert werden.




Lizenzierungskosten steuerlich geltend machen


Ja, bei den Lizenzierungskosten handelt es sich um dauernde und wiederkehrende Zahlungen, die sofort als Betriebsausgaben gewinnmindert anzusetzen sind. D.h. diese Aufwendungen sind als Betriebsausgaben (steuerlich) abziehbar.




Entsorgung in der Praxis mit SUSA Solutions


Nein, die Firma SUSA Solutions GmbH ist kein Entsorgungsunternehmen, sondern bietet den Service mit seinem Partner Reclay Systems GmbH in Köln bundesweit an. Reclay Systems ist Betreiber eines zugelassenen dualen Systems, das flächendeckend in Deutschland den Haushaltungen und vergleichbaren Anfallstellen Sammelbehälter (Gelbe Säcke, Gelbe Tonnen, Papiertonnen, etc.) zur Verfügung stellt. Die Haushalte werfen die gebrauchten Verpackungen in diese Behältnisse. Reclay Systems oder deren Partner holen die Behältnisse regelmäßig ab und verwerten und recyceln die Verpackungen gemäß den gesetzlichen Vorschriften.





 

Begriffserläuterungen

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)


Hier müssen alle in den Verkehr gebrachten Verpackungsmengen gemeldet werden, die Zentrale Stelle wird von der Rechts- und Fachaufsicht des Umweltbundesamtes, Bundesrechnungshof überwacht.

Die Zentrale Stelle wurde als Stiftung von folgenden Verbänden gegründet:

  • Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.

  • Handelsverband Deutschland – HDE – e.V.

  • Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

  • Markenverband e.V.




Duale Systeme


Die dualen Systeme oder auch System genannt, sind die Unternehmen (Systembetreiber) welche eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde zum Betrieb eines Systems zur Rücknahme von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen erhalten hat.

Wir arbeiten mit dem Systembetreiber Reclay Systems GmbH zusammen. Die dualen Systeme werden von der Zentralen Stelle überwacht. Die Zentrale Stelle hat auf der Webseite eine Liste mit allen in Deutschland zugelassenen dualen Systemen mit Ansprechpartnern veröffentlicht unter Information & Orientierung → Hilfe & Erklärung → Service. Stand 1.04.19 sind acht (duale) Systeme bei der ZSVR zugelassen und gelistet. Die dualen Systeme sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die die Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen in Deutschland organisieren.Die dualen Systeme stehen im Wettbewerb zueinander, die Preise sind Marktpreise und müssen dort abgefragt werden.




Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen


Eine systembeteiligungspflichtige Verpackung ist eine Verkaufs- und/oder eine Umverpackung, die durch einen Hersteller gewerbsmäßig abgegeben wurde und typischerweise bei privaten Endverbrauchern (private Haushalte oder diesen vergleichbare Anfallstellen) als Abfall anfällt.




Lizenzieren


„Lizenzieren“ bedeutet m Sinne des VerpackG, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.




Hersteller im Sinne des VerpackG


Hersteller eines Produktes ist in der Regel der Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit verpflichtet, sich zu registrieren, sofern er gewerbsmäßig tätig wird. Hat dieser Hersteller aber seinen Sitz im Ausland, so kann auch der inländische Importeur als Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit als Hersteller gelten.




Erstinvehrkerbringer


Wer erstmals in Deutschland eine mit Ware befüllte systembeteiligungspflichtige Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt, gilt als Erstinverkehrbringer im Sinne des Verpackungsgesetzes.




Verkaufs- und Transportverpackung


Verkaufsverpackungen, auch bekannt als Umverpackung oder Versandverpackungen, fallen üblicherweise in privaten Haushalten und somit beim Endverbraucher oder gleichgestellten Anfallstellen als Abfall an. Im Gegensatz dazu steht die Transportverpackung. Diese fällt typischerweise nicht beim Endverbraucher an, sondern im Handel.

Wichtig für die Lizenzierung ist hierbei, wo die Verpackung typischerweise als Abfall anfällt. Verbleibt sie überwiegend im Handel, so ist sie als Transportverpackung einzustufen und somit nicht lizenzierungspflichtig. Fällt sie überwiegend als Verkaufsverpackung beim privaten Endverbraucher an, ist sie lizenzierungspflichtig.




Winzer und Imker


Müssen sich auch Winzer und Imker an einem dualen System beteiligen?

Ja, als Winzer produzieren Sie Wein und füllen diesen in Flaschen ab. Flaschen gelten als Verkaufsverpackungen im Sinne des Verpackungsgesetzes. Deshalb müssen Sie diese auch über ein duales System lizenzieren. Verpacken Sie die Flaschen außerdem in Kartons und versenden diese direkt an den Endverbraucher, so müssen Sie auch die Versandkartons lizenzieren.

Wird der Wein allerdings direkt von einem Großhändler abgeholt und dieser verpackt ihn dann in Kartons und versendet ihn an private Endverbraucher, dann müssen Sie nur Ihre Flaschen lizenzieren. Für den Versandkarton steht in diesem Fall der Großhändler in der Pflicht.

Das gleiche gilt für gewerbliche Imker, die ihren Honig in Gläser abfüllen und ihn zum Beispiel über einen Onlineshop vertreiben. Die Gläser sind Verkaufsverpackungen, die über ein duales System lizenziert werden müssen. Werden für den Versand zudem Versandkartons genutzt, müssen auch diese lizenziert werden.




Lizenzierungskosten steuerlich geltend machen


Ja, bei den Lizenzierungskosten handelt es sich um dauernde und wiederkehrende Zahlungen, die sofort als Betriebsausgaben gewinnmindert anzusetzen sind. D.h. diese Aufwendungen sind als Betriebsausgaben (steuerlich) abziehbar.




Entsorgung in der Praxis mit SUSA Solutions


Nein, die Firma SUSA Solutions GmbH ist kein Entsorgungsunternehmen, sondern bietet den Service mit seinem Partner Reclay Systems GmbH in Köln bundesweit an. Reclay Systems ist Betreiber eines zugelassenen dualen Systems, das flächendeckend in Deutschland den Haushaltungen und vergleichbaren Anfallstellen Sammelbehälter (Gelbe Säcke, Gelbe Tonnen, Papiertonnen, etc.) zur Verfügung stellt. Die Haushalte werfen die gebrauchten Verpackungen in diese Behältnisse. Reclay Systems oder deren Partner holen die Behältnisse regelmäßig ab und verwerten und recyceln die Verpackungen gemäß den gesetzlichen Vorschriften.





 

Vertragsbedingungen

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)


Hier müssen alle in den Verkehr gebrachten Verpackungsmengen gemeldet werden, die Zentrale Stelle wird von der Rechts- und Fachaufsicht des Umweltbundesamtes, Bundesrechnungshof überwacht.

Die Zentrale Stelle wurde als Stiftung von folgenden Verbänden gegründet:

  • Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.

  • Handelsverband Deutschland – HDE – e.V.

  • Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

  • Markenverband e.V.




Duale Systeme


Die dualen Systeme oder auch System genannt, sind die Unternehmen (Systembetreiber) welche eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde zum Betrieb eines Systems zur Rücknahme von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen erhalten hat.

Wir arbeiten mit dem Systembetreiber Reclay Systems GmbH zusammen. Die dualen Systeme werden von der Zentralen Stelle überwacht. Die Zentrale Stelle hat auf der Webseite eine Liste mit allen in Deutschland zugelassenen dualen Systemen mit Ansprechpartnern veröffentlicht unter Information & Orientierung → Hilfe & Erklärung → Service. Stand 1.04.19 sind acht (duale) Systeme bei der ZSVR zugelassen und gelistet. Die dualen Systeme sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die die Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen in Deutschland organisieren.Die dualen Systeme stehen im Wettbewerb zueinander, die Preise sind Marktpreise und müssen dort abgefragt werden.




Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen


Eine systembeteiligungspflichtige Verpackung ist eine Verkaufs- und/oder eine Umverpackung, die durch einen Hersteller gewerbsmäßig abgegeben wurde und typischerweise bei privaten Endverbrauchern (private Haushalte oder diesen vergleichbare Anfallstellen) als Abfall anfällt.




Lizenzieren


„Lizenzieren“ bedeutet m Sinne des VerpackG, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.




Hersteller im Sinne des VerpackG


Hersteller eines Produktes ist in der Regel der Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit verpflichtet, sich zu registrieren, sofern er gewerbsmäßig tätig wird. Hat dieser Hersteller aber seinen Sitz im Ausland, so kann auch der inländische Importeur als Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit als Hersteller gelten.




Erstinvehrkerbringer


Wer erstmals in Deutschland eine mit Ware befüllte systembeteiligungspflichtige Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt, gilt als Erstinverkehrbringer im Sinne des Verpackungsgesetzes.




Verkaufs- und Transportverpackung


Verkaufsverpackungen, auch bekannt als Umverpackung oder Versandverpackungen, fallen üblicherweise in privaten Haushalten und somit beim Endverbraucher oder gleichgestellten Anfallstellen als Abfall an. Im Gegensatz dazu steht die Transportverpackung. Diese fällt typischerweise nicht beim Endverbraucher an, sondern im Handel.

Wichtig für die Lizenzierung ist hierbei, wo die Verpackung typischerweise als Abfall anfällt. Verbleibt sie überwiegend im Handel, so ist sie als Transportverpackung einzustufen und somit nicht lizenzierungspflichtig. Fällt sie überwiegend als Verkaufsverpackung beim privaten Endverbraucher an, ist sie lizenzierungspflichtig.




Winzer und Imker


Müssen sich auch Winzer und Imker an einem dualen System beteiligen?

Ja, als Winzer produzieren Sie Wein und füllen diesen in Flaschen ab. Flaschen gelten als Verkaufsverpackungen im Sinne des Verpackungsgesetzes. Deshalb müssen Sie diese auch über ein duales System lizenzieren. Verpacken Sie die Flaschen außerdem in Kartons und versenden diese direkt an den Endverbraucher, so müssen Sie auch die Versandkartons lizenzieren.

Wird der Wein allerdings direkt von einem Großhändler abgeholt und dieser verpackt ihn dann in Kartons und versendet ihn an private Endverbraucher, dann müssen Sie nur Ihre Flaschen lizenzieren. Für den Versandkarton steht in diesem Fall der Großhändler in der Pflicht.

Das gleiche gilt für gewerbliche Imker, die ihren Honig in Gläser abfüllen und ihn zum Beispiel über einen Onlineshop vertreiben. Die Gläser sind Verkaufsverpackungen, die über ein duales System lizenziert werden müssen. Werden für den Versand zudem Versandkartons genutzt, müssen auch diese lizenziert werden.




Lizenzierungskosten steuerlich geltend machen


Ja, bei den Lizenzierungskosten handelt es sich um dauernde und wiederkehrende Zahlungen, die sofort als Betriebsausgaben gewinnmindert anzusetzen sind. D.h. diese Aufwendungen sind als Betriebsausgaben (steuerlich) abziehbar.




Entsorgung in der Praxis mit SUSA Solutions


Nein, die Firma SUSA Solutions GmbH ist kein Entsorgungsunternehmen, sondern bietet den Service mit seinem Partner Reclay Systems GmbH in Köln bundesweit an. Reclay Systems ist Betreiber eines zugelassenen dualen Systems, das flächendeckend in Deutschland den Haushaltungen und vergleichbaren Anfallstellen Sammelbehälter (Gelbe Säcke, Gelbe Tonnen, Papiertonnen, etc.) zur Verfügung stellt. Die Haushalte werfen die gebrauchten Verpackungen in diese Behältnisse. Reclay Systems oder deren Partner holen die Behältnisse regelmäßig ab und verwerten und recyceln die Verpackungen gemäß den gesetzlichen Vorschriften.