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Häufig gestellte Fragen sind hier aufgeführt, um diese schnell, unkompliziert und vorallem außerhalb unserer Geschäftszeiten beantworten zu können. Ihre Frage ist dennoch nicht beantwortet? Dann rufen Sie uns gerne an.

Verpackungsgesetz

Was ist der Lizenzierungszeitraum bei SUSA Solutions?


Der Lizenzierungszeitraum beträgt immer ein Kalenderjahr.




Warum kann ich nicht direkt einen Vertrag online abschließen?


Jeder Kunde ist mit seinen Verpackungsmengen und Hintergrund einmalig und erhält bei uns ein individuelles Angebot. Sie können gerne eine Vereinbarung im Downloadcenter laden und da bereits Ihre Daten eintragen, wir ergänzen dann die Preise und schicken es Ihnen zur Unterschrift zurück.




Wie sehen die Kündigungsbedingungen aus?


Der Vertrag muss 3 Monate zum Jahresende gekündigt werden, die Kündigung muss schriftlich per E-Mail oder auf dem Postweg erfolgen.




Wann erhalte ich meine Rechnung?


Sobald wir Ihre Vereinbarung erhalten haben, schicken wir Ihnen per Post die Rechnung mit Ihren Vertragsunterlagen und einem Lizenzierungszertifikat. Die Abrechnung erfolgt immer pro Kalenderjahr. Anschließend erhalten sie eine Bestätigung, dass Sie sich dem dualen System angeschlossen haben.




Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?


Sie können den Rechnungsbetrag nach Eingang der Rechnung auf unser Geschäftskonto überweisen oder Sie erteilen uns eine SEPA-Basislastschrift und wir ziehen den Rechnungsbetrag ganz bequem von Ihrem Konto ein. In beiden Fällen erhalten Sie dazugehörige Rechnung auf dem Postweg.




Ich habe mehr Verpackungsmenge in den Verkehr gebracht, als ich ursprünglich berechnet und lizenziert habe. Was kann und muss ich tun?


Wenn Sie Ihre Verpackungsmenge unterjährig anpassen oder sich sonstige relevante Angaben ändern (z. B. Angaben zum Unternehmen wie Name, Steuernummer, Kontaktdaten), müssen Sie diese Anpassungen zeitnah sowohl bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister LUCID eintragen, als auch uns mitteilen (gerne per E-Mail).




Die Verpackungsmengen zum Vorjahr haben sich geändert. Wie muss ich vorgehen?


Sofern Ist- oder Planmengenmeldungen nachträglich erhöht werden sollen, kann dies über die Funktion Nachtragsmengenmeldungen im Verpackungsregister LUCID erfolgen und gleichzeitig müssen diese Änderungen schriftlich der SUSA-Solutions mitgeteilt werden.

ACHTUNG!

Es sind grundsätzlich nur Nachträge, also Erhöhungen, bereits gemeldeter Mengen möglich. Es ist leider nicht möglich, nachträglich Jahresplan- oder Ist-Mengenmeldungen zu reduzieren! Die Funktion Abzugsmengenmeldung bezieht sich ausschließlich auf die in § 7 Abs. 3 VerpackG beschriebenen Möglichkeiten des Abzugs von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen aufgrund von Beschädigung oder anderweitiger Unverkäuflichkeit.




Ist die Lizenzierung bei SUSA Solutions rechtsicher?


Ja, Sie haben Ihre Verpackungen bei SUSA 100% rechtskonform und gemäß den Vorgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister lizenziert.




Ist die Bündelung von Beteiligungsmengen durch einen beauftragten

Dritten zulässig?


Ja, es gilt jedoch: ein beauftragter Dritter muss dem System die Herstellerdaten, inklusive der jeweiligen Registrierungsnummer, mit jeweils konkreten Mengen je Hersteller melden. Ferner muss der Systembetreiber jedem Verpflichteten unverzüglich rückbestätigen, für welche Menge pro Materialart eine Systembeteiligung vorgenommen wurde. Diese gesetzlichen Vorgaben verändern die Tätigkeit von Dritten/Maklern gegenüber der Situation nach der Verpackungsverordnung.





​​Alle hier aufgeführten Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen ermittelt. Eine Gewähr für deren Richtigkeit kann trotz sorgfältiger Recherche nicht übernommen werden. Diese Informationsseite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll kurz und präzise über das Wesentliche informieren.

 
 

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) Lucid

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) Lucid

Was ist die Zentrale Stelle Verpackungsregister?


Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister war bis zum 31.12.2018 eine ausschließlich privatrechtlich tätige Stiftung bürgerlichen Rechts. Seit dem 01.01.2019 ist sie im Sinne von § 26 Abs. 1 VerpackG beliehen. Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister wird daher derzeit hoheitlich tätig.




Welches Ziel hat die Zentrale Stelle Verpackungsregister?


Die Zentrale Stelle Verpackungsregister wurde vom Gesetzgeber gerade auch dazu eingerichtet, um eine transparente und faire Verteilung der Entsorgungskosten im Markt zu etablieren. Des Weiteren obliegt der Zentralen Stelle u. a. insbesondere die Kontrolle der Systeme, der Branchenlösungen, die Registrierung von Sachverständigen und sonstigen Prüfern sowie auch die Aufgabe, die Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen zu standardisieren.




Wo erfolgt die Registrierung?


Sie erreichen die Zentrale Stelle Verpackungsregister LUCID über www.verpackungsregister.org. Die Registrierung ist auf der Internetseite der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister im elektronischen Datenverarbeitungssystem LUCID vorzunehmen. Das Gesetz schreibt ein rein elektronisches Registrierungsverfahren vor. Das Verpackungsregister LUCID ist eine Datenbank zur Umsetzung des Verpackungsgesetzes. Hier finden sich alle datenbankrelevanten Vorgänge, die durch das Verpackungsgesetz im öffentlichen Bereich der ZSVR vorgesehen sind.




Wie erfolgt die Registrierung?


Die Registrierung muss vor dem erstmaligen Inverkehrbringen von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen vorgenommen werden. Die Registrierung und Datenmeldung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister sowie alle Tätigkeiten und/oder Inanspruchnahme von Leistungen der Zentralen Stelle Verpackungsregister sind für den Hersteller bzw. den Erstinverkehrbringer kostenfrei.




Was ist die LUCID Registrierungsnummer?


Der Hersteller/Erstinverkehrbringer hinterlegt im Verpackungsregister LUCID seine Stammdaten und erhält eine Registrierungsnummer, die er dann bei seinem Systemvertragspartner zum Abschluss eines Systembeteiligungsvertrags angibt. Das Verpackungsregister LUCID wird ausschließlich elektronisch betrieben; dies ist im Gesetz so vorgesehen. Alle Informationen und die Registrierung auf einem Blick finden Sie hier.




Welche Fristen muss ich bei der LUCID Registrierung beachten?


Über einen per E-Mail versendeten Aktivierungslink muss er das Login innerhalb von 24 Stunden aktivieren. Danach kann er innerhalb von sieben Tagen die Registrierung durch Eingabe seiner weiteren Herstellerangaben abschließen. Bevor der Hersteller seinen Registrierungsantrag endgültig absendet, bekommt er alle Angaben noch einmal zusammengefasst dargestellt. Hat er den Antrag auf Registrierung gestellt, übermittelt ihm die Zentrale Stelle Verpackungsregister per E-Mail seine Registrierungsnummer und es wird automatisch der Verwaltungsakt zur Registrierung erlassen und elektronisch übermittelt.




Warum muss ich mich bei LUCID registrieren?


Die Zentrale Stelle LUCID ist ein kostenloses, öffentliches Register, das eingerichtet wurde, um die Einhaltung des Verpackungsgesetzes überwachen zu können. Die Pflicht der Eintragung ist per Gesetz festgehalten. Das Verpackungsregister „LUCID“ zeigt, welche Händler (auch Online-) Hersteller bzw. Erstinverkehrbringer sich mit welchen Marken registriert haben und damit ihrer finanziellen Verantwortung für die Sammlung und das Recycling ihrer Verpackungen nachkommen. Es entsteht also Transparenz in diesem Markt.




Kann SUSA Solutions die Registrierung übernehmen?


Nein, diese Aufgabe ist per Gesetz (§ 33 VerpackG) nicht an Dritte übertragbar. Wir sind Ihnen aber gerne behilflich, wenn Sie Probleme oder Fragen beim Registrierungsvorgang haben. Rufen Sie uns dazu einfach an.




Was passiert, wenn man sich nicht bei LUCID registriert?


Ohne Registrierung unterliegen die Produkte mit den entsprechenden Verpackungen einem Vertriebsverbot – auch bei jedem nachfolgenden Vertreiber. Zusätzlich droht dem Hersteller, der sich ordnungswidrig nicht hat registrieren lassen, eine Geldbuße bis zu einer Höhe von 100.000 EUR.




Was muss ich für die Registrierung bei der Zentralen Stelle tun?


Um sich bei der Zentralen Stelle registrieren zu können, nutzen Sie deren Verpackungsregister LUCID. Hier leisten Sie im ersten Schritt allgemeine Angaben über Ihr Unternehmen wie Namen mit Anschrift und Kontaktdaten, eine vertretungsberechtigte natürliche Person, Steueridentifikationsnummer usw.

Im Anschluss erhalten Sie eine Registrierungsnummer. Diese geben Sie an, wenn Sie sich mit den zu lizenzierenden Verpackungsmengen bei einem dualen System anmelden. Sie können sich auch ohne Registrierungsnummer anmelden oder sich ein Angebot einholen. Ihre Registrierungsnummer sollten Sie dann aber zeitnah nachreichen, sonst ist Ihre Beteiligung am dualen System nicht vollständig und damit auch nicht rechtswirksam.

Bei LUCID geben Sie nun noch die zu lizenzierenden Mengen nach Materialart und Zeitraum an, den Namen des dualen Systems (bei Vertrag mit SUSA Solutions ist der Systembetreiber RECLAY Systems GmbH)




Was gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Zentralen Stelle?


  • Registrierung der Hersteller inklusive Veröffentlichung im Internet
  • Entgegennahme und Prüfung der Datenmeldungen von Herstellern und Systemen
  • Prüfung der hinterlegten Vollständigkeitserklärungen
  • Prüfung der von den Systemen vorgelegten Mengenstromnachweise
  • Erarbeitung eines Mindeststandards für die Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen (im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt)
  • Marktanteilsberechnung für Systeme
  • Einordnung von Verpackungen als systembeteiligungspflichtig
  • Prüfung der Branchenlösungen
  • Aufnahme von Sachverständigen und sonstigen Prüfern in ein öffentliches Prüfregister sowie Entwicklung von Prüfleitlinien




LUCID erkennt meine E-Mail Adresse nicht an. Was muss ich tun?


Einige Kunden haben uns bereits darüber informiert. Leider können wir dazu keine Auskunft geben und haben uns selbst auch schon einmal über die Hotline an den Kundenservice von LUCID wenden müssen, die Mitarbeiter müssen Ihnen hiermit weiterhelfen. Ihnen steht kostenfrei Werktags: 9.00 - 17.00 Uhr der telefonische Support zur Verfügung: Tel. 0541 34310555




Bin ich ein Hersteller?


Die Registrierung für die verpflichteten Erstinverkehrbringer erfolgt immer mit der Benennung „Hersteller“, unabhängig davon, ob sie Produzent oder z. B. Händler / Importeur sind. Dies hängt damit zusammen, dass das VerpackG die Verpflichteten „Hersteller“ nennt. Nach Definition des Gesetzes gelten Sie als Hersteller, wenn Sie erstmals gewerblich eine Verpackung in Umlauf bringen (§ 3 – Begriffsbestimmungen) und dies betrifft auch Händler, die Verpackungen nach Deutschland importieren.

Wenn Sie Verpackungen gewerbsmäßig weiter für den Versand nutzen, sieht der Gesetzgeber Sie als Vertreiber an. Ein Letztvertreiber sendet die Verpackungen an die jeweiligen Endverbraucher, welche die bestellte Ware nicht weiter in den Verkehr bringen. Als Endverbraucher können hier neben Privathaushalten auch Handwerksbetriebe, Gaststätten, Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen gelten.




Brauchen Sie meine Registrierungsnummer?


In jedem Fall benötigen wir Ihre LUCID Registrierungsnummer. Da Ihre an uns gemeldeten Mengenmeldungen je Verpackung müssen gesetzkonform gleichlautend auch von uns als System gemäß § 20 VerpackG an die Zentrale Stelle übermittelt werden. Sie können aber auch ohne Registrierungsnummer oder mit einer vorläufigen, ein Angebot anfordern oder eine Vereinbarung abschließen.

Bitte vergessen Sie dann aber nicht, uns Ihre LUCID Registrierungsnummer nachzureichen.




Ich versende nur wenige Pakete. Muss ich das trotzdem alles machen?


Die VerpackV sieht keine Mindestgrenzen vor – sobald Sie Verpackungen in den Verkehr bringen, müssen Sie sich einem Dualen System anschließen. Für Kleinstmengen von Verpackungsmaterial bietet Susa Solutions eine einfache und bequeme Lösung! Für Sie haben wir den Starterpacket nur 45,00 Euro pro Jahr können Sie bis zu 100 kg PPK (Pappe, Papier, Karton) und 10 kg Kunststoff als Verpackungen lizenzieren – schnell, einfach und unkompliziert.




Entstehen bei der Registrierung Kosten?


Die Registrierung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister sowie alle Tätigkeiten und/oder Inanspruchnahme von Leistungen der Zentralen Stelle Verpackungsregister sind für den Hersteller kostenfrei.




Wann und wie hat die Beendigung der Registrierung zu erfolgen?


Wenn ein Hersteller keine systembeteiligungspflichtigen Verpackungen mehr in Verkehr bringt (Marktaustritt), hat er seine Registrierung zu beenden. Melden Sie sich dazu bei LUCID an und wählen Sie „Stammdaten bearbeiten“ aus, dort finden Sie auch „Registrierung beenden“. Die Registrierung endet mit dem Datum, welches ausgewählt wird (frühestes Datum ist das Datum der Beendigung). Über die Beendigung der Registrierung erteilt die Zentrale Stelle Verpackungsregister dem Antragsteller elektronisch eine Bestätigung.





Verpackungen – Arten, Materialien und Mengen

Verpackungen und Verpackungsmaterial

Welche Verpackungsmaterialien müssen lizenziert werden?


Grundsätzlich müssen Sie alle Verpackungsarten lizenzieren, die typischerweise beim privaten Endverbraucher zu Hause anfallen. Es werden folgende Verpackungsmaterialien unterschieden: Ob die Verpackungen grundsätzlich systembeteiligungspflichtig sind, können die Hersteller und Händler bei der Stiftung Zentralen Stelle Verpackungsregister (www.verpackungsregister.org) in einem Katalog zur Systembeteiligungspflicht einsehen und gewinnen so mehr Rechtssicherheit.




Wer entscheidet, ob eine Verpackung unter das Verpackungsgesetz fällt?


Neben den im Verpackungsgesetz explizit genannten Kriterien und Beispielen, stellt die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) weitergehende Definitionen und Kataloge zur Verfügung. Dort wird auch auf Antrag über spezielle Abgrenzungsfragen entschieden.




Welche Verkaufsmaterialien werden unterschieden?


  1. Papier, Pappe, Karton (kurz PPK)
    Unter PPK versteht man Verpackungen aus Papier/Pappe/Karton. Häufige Verpackungsarten sind Verkaufsverpackungen wie Faltschachteln, Versandkartonagen, Papiertüten oder Packpapiere. Man findet sie in allen Branchen. Am Ende ihres Lebensweges werden PPK-Verpackungen einer stofflichen Wiederverwertung (Altpapier-Recycling) zugeführt.
  2. Glas (farblos oder bunt)
    Hier müssen als Materialfraktion Verpackungen aus farblosem oder buntem Glas gemeldet werden. Beispiele sind vor allem Einwegflaschen aus der Lebensmittelindustrie oder der Pharmazie. Wichtig: Bepfandete Einwegglasflaschen werden über ein Pfandsystem durch den Handel erfasst.
  3. Eisenmetalle
    Eisenmetalle sind allgemein Metalllegierungen, die mehr als 50% Eisenmetall enthalten. Verpackungen, die zu mehr als 95% aus Eisenmetall bestehen, müssen dieser Kategorie zugeordnet werden. Eisenmetall wird im Verpackungsbereich, z. B. zur Verpackung von Lebensmitteln, Getränken, Aerosolen, Farben und Lacken verwendet. Eisenmetall ist zu 100 Prozent recycelbar – ohne Minderung der Qualität.
  4. Aluminium, sonstige Metalle
    Unter Aluminium versteht man allgemein Metalllegierungen, die mehr als 50% Aluminium enthalten. Besteht eine Verpackung zu mehr als 95% aus Aluminium muss sie dieser Kategorie zugeordnet werden. Es wird vor allem als Verpackung von empfindlichen Lebensmitteln, Getränken und Pharmazeutika angewandt. Beispiele hierfür sind: Deckel von Konserven, Tuben aber auch Deckel von Lebensmitteln wie Milchprodukten.
  5. Kunststoffe
    Kunststoff wird sehr häufig als Verkaufsverpackung im Handel verwendet, beispielsweise in Form von Flaschen, Dosen, Plastiktüten, Folien, Blister oder auch Tiegel. Es gibt verschiedene Kunststoffarten wie z.B. PE, PET, PP und PS.
  6. Getränkekartonverbunde
    Eine Getränkekartonverpackung enthält als Füllgut Getränke (wie z.B. Milch oder Saft) gem. §3 Abs. 5 VerpackG. Fließfähige Nahrungsmittel, wie z.B. passierte Tomaten sind hiervon nicht erfasst. Es handelt sich um eine Verbundverpackung gem. § 3 Abs. 5 VerpackG mit dem Trägermaterial Karton.
  7. Dosen, Tuben, Schraubverschlüsse, Schokoladenfolie
  8. Sonstige Verbundverpackungen
    Unter sonstige Verbundverpackungen sind händisch nicht trennbare Materialkombinationen zu verstehen, bei denen keine der Komponente mehr als 95% Gewichtsanteil hat und die keine Getränkekartonverbunde sind. Beispielweise kunststoffbeschichtete Kartonverpackungen, Arzneimittelblister, Folienbeutel für Instantprodukte oder Kaffeevakuumverpackungen.
  9. Kartonverbunde werden nur für Getränkeprodukte verwendet und bestehen aus verschiedenen Materialien, die fest miteinander verbunden sind (Karton, Kunststoff und teilweise Aluminium).
  10. Sonstiges Material
    Sonstige Materialien sind unter anderem z.B. Naturmaterialien wie Holz und Kork sowie Stoff, Porzellan, Steingut und sonstige Metalle, die nicht Eisen oder Aluminium sind.




Mehrwegverpackungen


Mehrwegverpackungen sind dazu bestimmt, nach dem Gebrauch mehrfach zum gleichen Zweck wiederverwendet zu werden. Weitere Voraussetzung ist, dass deren tatsächliche Rückgabe und Wiederverwendung durch eine ausreichende Logistik ermöglicht sowie durch geeignete Anreizsysteme gefördert wird. Häufig unterliegen Mehrwegverpackungen einem Pfandsystem. Dies wäre ein Anreizsystem im Sinne des Gesetzes.




Serviceverpackungen


Serviceverpackung ist eine Verpackung, die erst beim Letztvertreiber mit Ware befüllt wird, um die Übergabe an den privaten Endverbraucher zu ermöglichen oder zu unterstützen. Typische Beispiele sind Brötchentüten, Fleischerpapier, Schalen für Pommes Frites, Coffee-to-go-Becher oder Tüten für Obst und Gemüse. Hier – und nur hier – darf derjenige, der diese Verpackungen erstmals mit Ware befüllt in Verkehr bringt (z. B. Bäcker, Fleischer, Imbiss, Café oder Händler), die Verpackung bereits mit der Systembeteiligung kaufen.




Transportverpackung


Unter Transportverpackung sind die Verpackungen zu verstehen, welche die Handhabung und den Transport von Waren in einer Weise erleichtern, dass deren direkte Berührung sowie Transportschäden vermieden werden und die typischerweise nicht zur Weitergabe an den Endverbraucher bestimmt sind.




Umverpackungen


Umverpackungen fassen eine bestimmte Anzahl von Verkaufseinheiten zusammen und werden in dieser Form dem Endverbraucher angeboten. Alternativ dienen sie zur Bestückung der Verkaufsregale. Als Beispiel ist hier die Verpackung zu nennen, die Flaschen als sogenannte „Träger“ zusammenfasst.




Verkaufsverpackungen


Eine Verkaufsverpackung ist ein aus beliebigen Materialien hergestelltes Erzeugnis zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren. Sie werden typischerweise dem Endverbraucher als Verkaufseinheit aus Ware und Verpackung angeboten. Hierzu zählen auch Serviceverpackungen und Versandverpackungen sowie alle Bestandteile der Verpackung sowie Packhilfsmittel, wie z. B. Etiketten, Aufhänghilfen, Verschlüsse.




Versandverpackungen


Eine Versandverpackung ermöglicht oder unterstützt den Versand von Waren an den Endverbraucher. Das gesamte Verpackungsmaterial inklusive des Füllmaterials, welches im Rahmen der Übergabe bzw. Übersendung an den Endverbraucher in Verkehr gebracht wird und dort zur Entsorgung anfällt, gilt als Versandverpackung und ist systembeteiligungspflichtig.




Für welchen Zeitraum müssen die Verpackungsmengen angegeben werden?


Das VerpackG fordert, dass Händler ihre Verpackungsmengen für ein Jahr im Voraus angeben.




Sind Verpackungen zu lizenzieren, die kommerziellen Schriftverkehr (z.B. Briefe, Vertragsdokumente, Rechnungen) enthalten?


Nein, Mitteilungen und Informationen, die im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit etwa als Brief, Vertragsdokument oder auch Rechnung versendet werden, fallen nicht unter den Begriff der "Ware".




Sind mit Ware befüllte Einweggetränkeverpackungen systembeteiligungspflichtig?


Der Systembeteiligungspflicht unterliegen Erstinverkehrbringer von mit Ware befüllten Einweggetränkeverpackungen, die nach § 31 VerpackG nicht der Pfandpflicht unterliegen.

Dagegen sind Einweggetränkeverpackungen, die nach § 31 VerpackG der Pfandpflicht unterliegen, nicht lizenzierungspflichtig (§ 12 Nr. 2 VerpackG).




Wie berechne ich meine Verpackungsmengen?


  • Entweder sind Ihnen die Verpackungsgewichte bereits bekannt, weil Sie diese unkompliziert durch Ihren Verpackungslieferanten nachvollziehen können oder sie diese Zahlen für sich ohnehin verlässlich nachhalten.
  • Sie kennen Ihre Verpackungsgewichte nicht, dann berechnen Sie anhand des beispielhaften Gewichts einer Verpackung selbst, wie viel Gesamtgewicht sich hieraus für alle Verpackungen ergibt.




So errechnen Sie in vier Schritten Ihre zu lizenzierende Verpackungsmenge.


  • Erfassen Sie die Materialarten der verwendeten Verpackung pro Produkt,
  • ermitteln Sie das Gewicht der einzelnen Materialarten,
  • schätzen Sie die voraussichtlichen Verkaufszahlen Ihrer Produkte,
  • multiplizieren Sie die geschätzte Anzahl der Produkte mit den zuvor ermittelten Gewichten je Materialart.

Bitte beachten Sie, dass die von Ihnen geschätzten Verpackungsmengen durch einen unabhängigen Prüfer nachvollziehbar sein müssen und dass auch Füll- und Polstermaterialien (z. B. Luftpolsterfolien, Zeitungspapier oder Styropor) sowie Packhilfsmittel (z. B. Packbänder oder Klammern) lizenziert werden müssen.




Was mache ich, wenn einzelne Verpackungen unterschiedlich schwer sind?


Tatsächlich geht es bei der Angabe der Verpackungsmengen vor Jahresbeginn lediglich um eine Vorausschätzung für das Jahr, für die Sie beispielsweise auf Verkaufszahlen der Vorjahre zurückgreifen können.




Wie können über den Jahresverlauf eintretende Schwankungen abgebildet werden?


Nach Abschluss des Folgejahres müssen Sie diese ursprünglich gemachte Angabe dann ohnehin noch einmal mit den tatsächlich in Umlauf gebrachten Mengen abgleichen und diese als Jahresabschluss-Mengenmeldung sowohl bei der Zentralen Stelle als auch bei SUSA Solutions angeben.




Verkaufsverpackungen aus Materialverbund, wie berechne ich da die Mengen?


Tipps zur einfachen Berechnung der Verpackungsmengen

  • Halten Sie künftig Ihre in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen über den Jahresverlauf in Gewichtsangaben fest, um Ihnen die jährlichen Meldungen bei der Zentralen Stelle und bei Ihrem dualen System zu erleichtern.
  • Ermitteln Sie hierzu einmal für Ihre verwendeten Standardverpackungen die jeweiligen Gewichtsangaben pro Verpackungsmaterial – so können Sie künftig immer darauf zurückgreifen und benötigen für die Meldungen beim dualen System nur noch die verwendeten Stückzahlen pro Verpackung.
  • Schauen Sie außerdem nach, ob Ihr Verpackungshersteller Gewichtsangaben Ihrer Bestellungen mitliefert oder Daten zu den einzelnen Verpackungen bereitstellt, aus denen Sie Ihre verwendeten Verpackungsgewichte hochrechnen können
  • Für Hersteller: 0,2 Kilogramm Verpackungsmaterial aus PPK (Papier, Pappe, Kartonagen) pro Produkt, multipliziert mit 1.000 geplanten verkauften Produkten pro Jahr, ergeben eine lizenzierungspflichtige Menge von 200kg PPK pro Jahr.
  • Für Vertreiber: 0,1 Kilogramm Verpackungsmaterial (Füllmaterial) aus Kunststoff pro Paket, 0,5 Kilogramm Verpackungsmaterial aus PPK pro Paket, multipliziert mit 1.000 geplanten verkauften Paketen pro Jahr, ergeben eine lizenzierungspflichtige Menge von 100 Kilogramm Kunststoff und 500 Kilogramm PPK pro Jahr.




Darf ich bereits verwendete Verpackung erneut nutzten?


Ja, aber nicht ohne Lizenzierung.

Vielfach sind Verpackungen, die Sie von Ihrem Lieferanten, privat oder auf anderem Wege erhalten haben, noch in einem guten Zustand – viel zu schade zum Wegwerfen. Wichtig zu wissen: Wenn Sie solche Verpackungen zweitverwenden möchten, um Ihre Ware an Endkonsumenten zu verkaufen, dann müssen Sie für diese ebenfalls die Lizenzierung bei einem dualen System sicherstellen. Denn im Rahmen der Befüllung mit Ihren Waren werden aus diesen Verpackungen Versand- oder Verkaufsverpackungen.

Wir empfehlen Ihnen, solche wiederverwendeten Verpackungen in jedem Fall selbst und vollumfänglich zu lizenzieren, um Rechtssicherheit zu haben.




Müssen Online-Händler Ihre Verpackung lizenzieren?


Auch als Online-Händler, der Produkte über Plattformen wie Amazon, ebay und Etsy verkauft, sind Sie zur Verpackungslizenzierung verpflichtet. „Lizenzieren“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.





 

Datenmeldung § 20 VerpackG

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)


Hier müssen alle in den Verkehr gebrachten Verpackungsmengen gemeldet werden, die Zentrale Stelle wird von der Rechts- und Fachaufsicht des Umweltbundesamtes, Bundesrechnungshof überwacht.

Die Zentrale Stelle wurde als Stiftung von folgenden Verbänden gegründet:

  • Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.

  • Handelsverband Deutschland – HDE – e.V.

  • Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

  • Markenverband e.V.




Duale Systeme


Die dualen Systeme oder auch System genannt, sind die Unternehmen (Systembetreiber) welche eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde zum Betrieb eines Systems zur Rücknahme von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen erhalten hat.

Wir arbeiten mit dem Systembetreiber Reclay Systems GmbH zusammen. Die dualen Systeme werden von der Zentralen Stelle überwacht. Die Zentrale Stelle hat auf der Webseite eine Liste mit allen in Deutschland zugelassenen dualen Systemen mit Ansprechpartnern veröffentlicht unter Information & Orientierung → Hilfe & Erklärung → Service. Stand 1.04.19 sind acht (duale) Systeme bei der ZSVR zugelassen und gelistet. Die dualen Systeme sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die die Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen in Deutschland organisieren.Die dualen Systeme stehen im Wettbewerb zueinander, die Preise sind Marktpreise und müssen dort abgefragt werden.




Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen


Eine systembeteiligungspflichtige Verpackung ist eine Verkaufs- und/oder eine Umverpackung, die durch einen Hersteller gewerbsmäßig abgegeben wurde und typischerweise bei privaten Endverbrauchern (private Haushalte oder diesen vergleichbare Anfallstellen) als Abfall anfällt.




Lizenzieren


„Lizenzieren“ bedeutet m Sinne des VerpackG, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.




Hersteller im Sinne des VerpackG


Hersteller eines Produktes ist in der Regel der Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit verpflichtet, sich zu registrieren, sofern er gewerbsmäßig tätig wird. Hat dieser Hersteller aber seinen Sitz im Ausland, so kann auch der inländische Importeur als Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit als Hersteller gelten.




Erstinvehrkerbringer


Wer erstmals in Deutschland eine mit Ware befüllte systembeteiligungspflichtige Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt, gilt als Erstinverkehrbringer im Sinne des Verpackungsgesetzes.




Verkaufs- und Transportverpackung


Verkaufsverpackungen, auch bekannt als Umverpackung oder Versandverpackungen, fallen üblicherweise in privaten Haushalten und somit beim Endverbraucher oder gleichgestellten Anfallstellen als Abfall an. Im Gegensatz dazu steht die Transportverpackung. Diese fällt typischerweise nicht beim Endverbraucher an, sondern im Handel.

Wichtig für die Lizenzierung ist hierbei, wo die Verpackung typischerweise als Abfall anfällt. Verbleibt sie überwiegend im Handel, so ist sie als Transportverpackung einzustufen und somit nicht lizenzierungspflichtig. Fällt sie überwiegend als Verkaufsverpackung beim privaten Endverbraucher an, ist sie lizenzierungspflichtig.




Winzer und Imker


Müssen sich auch Winzer und Imker an einem dualen System beteiligen?

Ja, als Winzer produzieren Sie Wein und füllen diesen in Flaschen ab. Flaschen gelten als Verkaufsverpackungen im Sinne des Verpackungsgesetzes. Deshalb müssen Sie diese auch über ein duales System lizenzieren. Verpacken Sie die Flaschen außerdem in Kartons und versenden diese direkt an den Endverbraucher, so müssen Sie auch die Versandkartons lizenzieren.

Wird der Wein allerdings direkt von einem Großhändler abgeholt und dieser verpackt ihn dann in Kartons und versendet ihn an private Endverbraucher, dann müssen Sie nur Ihre Flaschen lizenzieren. Für den Versandkarton steht in diesem Fall der Großhändler in der Pflicht.

Das gleiche gilt für gewerbliche Imker, die ihren Honig in Gläser abfüllen und ihn zum Beispiel über einen Onlineshop vertreiben. Die Gläser sind Verkaufsverpackungen, die über ein duales System lizenziert werden müssen. Werden für den Versand zudem Versandkartons genutzt, müssen auch diese lizenziert werden.




Lizenzierungskosten steuerlich geltend machen


Ja, bei den Lizenzierungskosten handelt es sich um dauernde und wiederkehrende Zahlungen, die sofort als Betriebsausgaben gewinnmindert anzusetzen sind. D.h. diese Aufwendungen sind als Betriebsausgaben (steuerlich) abziehbar.




Entsorgung in der Praxis mit SUSA Solutions


Nein, die Firma SUSA Solutions GmbH ist kein Entsorgungsunternehmen, sondern bietet den Service mit seinem Partner Reclay Systems GmbH in Köln bundesweit an. Reclay Systems ist Betreiber eines zugelassenen dualen Systems, das flächendeckend in Deutschland den Haushaltungen und vergleichbaren Anfallstellen Sammelbehälter (Gelbe Säcke, Gelbe Tonnen, Papiertonnen, etc.) zur Verfügung stellt. Die Haushalte werfen die gebrauchten Verpackungen in diese Behältnisse. Reclay Systems oder deren Partner holen die Behältnisse regelmäßig ab und verwerten und recyceln die Verpackungen gemäß den gesetzlichen Vorschriften.





 

Vollständigkeitserklärung nach §11 VerpackG

Was ist der Lizenzierungszeitraum bei SUSA Solutions?


Der Lizenzierungszeitraum beträgt immer ein Kalenderjahr.




Warum kann ich nicht direkt einen Vertrag online abschließen?


Jeder Kunde ist mit seinen Verpackungsmengen und Hintergrund einmalig und erhält bei uns ein individuelles Angebot. Sie können gerne eine Vereinbarung im Downloadcenter laden und da bereits Ihre Daten eintragen, wir ergänzen dann die Preise und schicken es Ihnen zur Unterschrift zurück.




Wie sehen die Kündigungsbedingungen aus?


Der Vertrag muss 3 Monate zum Jahresende gekündigt werden, die Kündigung muss schriftlich per E-Mail oder auf dem Postweg erfolgen.




Wann erhalte ich meine Rechnung?


Sobald wir Ihre Vereinbarung erhalten haben, schicken wir Ihnen per Post die Rechnung mit Ihren Vertragsunterlagen und einem Lizenzierungszertifikat. Die Abrechnung erfolgt immer pro Kalenderjahr. Anschließend erhalten sie eine Bestätigung, dass Sie sich dem dualen System angeschlossen haben.




Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?


Sie können den Rechnungsbetrag nach Eingang der Rechnung auf unser Geschäftskonto überweisen oder Sie erteilen uns eine SEPA-Basislastschrift und wir ziehen den Rechnungsbetrag ganz bequem von Ihrem Konto ein. In beiden Fällen erhalten Sie dazugehörige Rechnung auf dem Postweg.




Ich habe mehr Verpackungsmenge in den Verkehr gebracht, als ich ursprünglich berechnet und lizenziert habe. Was kann und muss ich tun?


Wenn Sie Ihre Verpackungsmenge unterjährig anpassen oder sich sonstige relevante Angaben ändern (z. B. Angaben zum Unternehmen wie Name, Steuernummer, Kontaktdaten), müssen Sie diese Anpassungen zeitnah sowohl bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister LUCID eintragen, als auch uns mitteilen (gerne per E-Mail).




Die Verpackungsmengen zum Vorjahr haben sich geändert. Wie muss ich vorgehen?


Sofern Ist- oder Planmengenmeldungen nachträglich erhöht werden sollen, kann dies über die Funktion Nachtragsmengenmeldungen im Verpackungsregister LUCID erfolgen und gleichzeitig müssen diese Änderungen schriftlich der SUSA-Solutions mitgeteilt werden.

ACHTUNG!

Es sind grundsätzlich nur Nachträge, also Erhöhungen, bereits gemeldeter Mengen möglich. Es ist leider nicht möglich, nachträglich Jahresplan- oder Ist-Mengenmeldungen zu reduzieren! Die Funktion Abzugsmengenmeldung bezieht sich ausschließlich auf die in § 7 Abs. 3 VerpackG beschriebenen Möglichkeiten des Abzugs von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen aufgrund von Beschädigung oder anderweitiger Unverkäuflichkeit.




Ist die Lizenzierung bei SUSA Solutions rechtsicher?


Ja, Sie haben Ihre Verpackungen bei SUSA 100% rechtskonform und gemäß den Vorgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister lizenziert.




Ist die Bündelung von Beteiligungsmengen durch einen beauftragten

Dritten zulässig?


Ja, es gilt jedoch: ein beauftragter Dritter muss dem System die Herstellerdaten, inklusive der jeweiligen Registrierungsnummer, mit jeweils konkreten Mengen je Hersteller melden. Ferner muss der Systembetreiber jedem Verpflichteten unverzüglich rückbestätigen, für welche Menge pro Materialart eine Systembeteiligung vorgenommen wurde. Diese gesetzlichen Vorgaben verändern die Tätigkeit von Dritten/Maklern gegenüber der Situation nach der Verpackungsverordnung.





 

Begriffserläuterungen

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)


Hier müssen alle in den Verkehr gebrachten Verpackungsmengen gemeldet werden, die Zentrale Stelle wird von der Rechts- und Fachaufsicht des Umweltbundesamtes, Bundesrechnungshof überwacht.

Die Zentrale Stelle wurde als Stiftung von folgenden Verbänden gegründet:

  • Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.

  • Handelsverband Deutschland – HDE – e.V.

  • Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

  • Markenverband e.V.




Duale Systeme


Die dualen Systeme oder auch System genannt, sind die Unternehmen (Systembetreiber) welche eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde zum Betrieb eines Systems zur Rücknahme von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen erhalten hat.

Wir arbeiten mit dem Systembetreiber Reclay Systems GmbH zusammen. Die dualen Systeme werden von der Zentralen Stelle überwacht. Die Zentrale Stelle hat auf der Webseite eine Liste mit allen in Deutschland zugelassenen dualen Systemen mit Ansprechpartnern veröffentlicht unter Information & Orientierung → Hilfe & Erklärung → Service. Stand 1.04.19 sind acht (duale) Systeme bei der ZSVR zugelassen und gelistet. Die dualen Systeme sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die die Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen in Deutschland organisieren.Die dualen Systeme stehen im Wettbewerb zueinander, die Preise sind Marktpreise und müssen dort abgefragt werden.




Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen


Eine systembeteiligungspflichtige Verpackung ist eine Verkaufs- und/oder eine Umverpackung, die durch einen Hersteller gewerbsmäßig abgegeben wurde und typischerweise bei privaten Endverbrauchern (private Haushalte oder diesen vergleichbare Anfallstellen) als Abfall anfällt.




Lizenzieren


„Lizenzieren“ bedeutet m Sinne des VerpackG, dass Sie die zum Verkauf eingesetzten Verpackungsmengen bei einem offiziellen dualen System gebührenpflichtig anmelden.




Hersteller im Sinne des VerpackG


Hersteller eines Produktes ist in der Regel der Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit verpflichtet, sich zu registrieren, sofern er gewerbsmäßig tätig wird. Hat dieser Hersteller aber seinen Sitz im Ausland, so kann auch der inländische Importeur als Erstinverkehrbringer in Deutschland und damit als Hersteller gelten.




Erstinvehrkerbringer


Wer erstmals in Deutschland eine mit Ware befüllte systembeteiligungspflichtige Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt, gilt als Erstinverkehrbringer im Sinne des Verpackungsgesetzes.




Verkaufs- und Transportverpackung


Verkaufsverpackungen, auch bekannt als Umverpackung oder Versandverpackungen, fallen üblicherweise in privaten Haushalten und somit beim Endverbraucher oder gleichgestellten Anfallstellen als Abfall an. Im Gegensatz dazu steht die Transportverpackung. Diese fällt typischerweise nicht beim Endverbraucher an, sondern im Handel.

Wichtig für die Lizenzierung ist hierbei, wo die Verpackung typischerweise als Abfall anfällt. Verbleibt sie überwiegend im Handel, so ist sie als Transportverpackung einzustufen und somit nicht lizenzierungspflichtig. Fällt sie überwiegend als Verkaufsverpackung beim privaten Endverbraucher an, ist sie lizenzierungspflichtig.




Winzer und Imker


Müssen sich auch Winzer und Imker an einem dualen System beteiligen?

Ja, als Winzer produzieren Sie Wein und füllen diesen in Flaschen ab. Flaschen gelten als Verkaufsverpackungen im Sinne des Verpackungsgesetzes. Deshalb müssen Sie diese auch über ein duales System lizenzieren. Verpacken Sie die Flaschen außerdem in Kartons und versenden diese direkt an den Endverbraucher, so müssen Sie auch die Versandkartons lizenzieren.

Wird der Wein allerdings direkt von einem Großhändler abgeholt und dieser verpackt ihn dann in Kartons und versendet ihn an private Endverbraucher, dann müssen Sie nur Ihre Flaschen lizenzieren. Für den Versandkarton steht in diesem Fall der Großhändler in der Pflicht.

Das gleiche gilt für gewerbliche Imker, die ihren Honig in Gläser abfüllen und ihn zum Beispiel über einen Onlineshop vertreiben. Die Gläser sind Verkaufsverpackungen, die über ein duales System lizenziert werden müssen. Werden für den Versand zudem Versandkartons genutzt, müssen auch diese lizenziert werden.




Lizenzierungskosten steuerlich geltend machen


Ja, bei den Lizenzierungskosten handelt es sich um dauernde und wiederkehrende Zahlungen, die sofort als Betriebsausgaben gewinnmindert anzusetzen sind. D.h. diese Aufwendungen sind als Betriebsausgaben (steuerlich) abziehbar.




Entsorgung in der Praxis mit SUSA Solutions


Nein, die Firma SUSA Solutions GmbH ist kein Entsorgungsunternehmen, sondern bietet den Service mit seinem Partner Reclay Systems GmbH in Köln bundesweit an. Reclay Systems ist Betreiber eines zugelassenen dualen Systems, das flächendeckend in Deutschland den Haushaltungen und vergleichbaren Anfallstellen Sammelbehälter (Gelbe Säcke, Gelbe Tonnen, Papiertonnen, etc.) zur Verfügung stellt. Die Haushalte werfen die gebrauchten Verpackungen in diese Behältnisse. Reclay Systems oder deren Partner holen die Behältnisse regelmäßig ab und verwerten und recyceln die Verpackungen gemäß den gesetzlichen Vorschriften.





 

Vertragsbedingungen

Was ist der Lizenzierungszeitraum bei SUSA Solutions?


Der Lizenzierungszeitraum beträgt immer ein Kalenderjahr.




Warum kann ich nicht direkt einen Vertrag online abschließen?


Jeder Kunde ist mit seinen Verpackungsmengen und Hintergrund einmalig und erhält bei uns ein individuelles Angebot. Sie können gerne eine Vereinbarung im Downloadcenter laden und da bereits Ihre Daten eintragen, wir ergänzen dann die Preise und schicken es Ihnen zur Unterschrift zurück.




Wie sehen die Kündigungsbedingungen aus?


Der Vertrag muss 3 Monate zum Jahresende gekündigt werden, die Kündigung muss schriftlich per E-Mail oder auf dem Postweg erfolgen.




Wann erhalte ich meine Rechnung?


Sobald wir Ihre Vereinbarung erhalten haben, schicken wir Ihnen per Post die Rechnung mit Ihren Vertragsunterlagen und einem Lizenzierungszertifikat. Die Abrechnung erfolgt immer pro Kalenderjahr. Anschließend erhalten sie eine Bestätigung, dass Sie sich dem dualen System angeschlossen haben.




Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?


Sie können den Rechnungsbetrag nach Eingang der Rechnung auf unser Geschäftskonto überweisen oder Sie erteilen uns eine SEPA-Basislastschrift und wir ziehen den Rechnungsbetrag ganz bequem von Ihrem Konto ein. In beiden Fällen erhalten Sie dazugehörige Rechnung auf dem Postweg.




Ich habe mehr Verpackungsmenge in den Verkehr gebracht, als ich ursprünglich berechnet und lizenziert habe. Was kann und muss ich tun?


Wenn Sie Ihre Verpackungsmenge unterjährig anpassen oder sich sonstige relevante Angaben ändern (z. B. Angaben zum Unternehmen wie Name, Steuernummer, Kontaktdaten), müssen Sie diese Anpassungen zeitnah sowohl bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister LUCID eintragen, als auch uns mitteilen (gerne per E-Mail).




Die Verpackungsmengen zum Vorjahr haben sich geändert. Wie muss ich vorgehen?


Sofern Ist- oder Planmengenmeldungen nachträglich erhöht werden sollen, kann dies über die Funktion Nachtragsmengenmeldungen im Verpackungsregister LUCID erfolgen und gleichzeitig müssen diese Änderungen schriftlich der SUSA-Solutions mitgeteilt werden.

ACHTUNG!

Es sind grundsätzlich nur Nachträge, also Erhöhungen, bereits gemeldeter Mengen möglich. Es ist leider nicht möglich, nachträglich Jahresplan- oder Ist-Mengenmeldungen zu reduzieren! Die Funktion Abzugsmengenmeldung bezieht sich ausschließlich auf die in § 7 Abs. 3 VerpackG beschriebenen Möglichkeiten des Abzugs von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen aufgrund von Beschädigung oder anderweitiger Unverkäuflichkeit.




Ist die Lizenzierung bei SUSA Solutions rechtsicher?


Ja, Sie haben Ihre Verpackungen bei SUSA 100% rechtskonform und gemäß den Vorgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister lizenziert.




Ist die Bündelung von Beteiligungsmengen durch einen beauftragten

Dritten zulässig?


Ja, es gilt jedoch: ein beauftragter Dritter muss dem System die Herstellerdaten, inklusive der jeweiligen Registrierungsnummer, mit jeweils konkreten Mengen je Hersteller melden. Ferner muss der Systembetreiber jedem Verpflichteten unverzüglich rückbestätigen, für welche Menge pro Materialart eine Systembeteiligung vorgenommen wurde. Diese gesetzlichen Vorgaben verändern die Tätigkeit von Dritten/Maklern gegenüber der Situation nach der Verpackungsverordnung.





 

SUSA SOLUTIONS Gmbh

Im Jahre 2008 gegründet, ist die SUSA Solutions GmbH seither eine Erfolgsgeschichte! Besonders in den Bereichen der Lizenzierung von Verkaufsverpackungen gemäß des Verpackungsgesetzes. Wir schaffen es immer wieder, vermeintlich kleinen Unternehmen Konditionen zu verschaffen, die sonst nur großen Unternehmen vorbehalten sind. Wir achten besonders auf Fairness, positive ökologische Wirksamkeit und lizenzieren Verkaufsverpackungen zu 100% in Dualen Systemen.

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29614 Soltau

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